Polarisationsbrillen im 3D-Kino
AFBIn einem 3D-Kino projiziert ein Projektor zwei Bilder gleichzeitig auf die Leinwand: das Bild für das linke Auge linear polarisiert unter \(45^\circ\), das für das rechte Auge unter \(135^\circ\). Die Brillengläser sind Polarisationsfilter mit passenden Durchlassrichtungen. Neigt ein Zuschauer den Kopf, sieht jedes Auge auch etwas vom Bild des anderen Auges („Übersprechen“, M1).
| Kopfneigung in ° | 0 | 10 | 20 | 30 |
|---|---|---|---|---|
| Anteil des fremden Bildes in % | 0 | 3,0 | 11,7 | 25,0 |
- Nenne die Eigenschaft des Lichts, ohne die das Verfahren nicht funktionieren würde.Tipp a)
Welche Wellen lassen sich polarisieren?
- Gib bei gerader Kopfhaltung den Winkel zwischen der Polarisationsrichtung des rechten Bildes und der Durchlassrichtung des linken Brillenglases an.Tipp b)
Bilde die Differenz der beiden Richtungen.
- Lies aus M1 ab, welcher Anteil des fremden Bildes bei \(20^\circ\) Kopfneigung ins Auge gelangt.Tipp c)
Suche die Spalte \(20^\circ\).
- Berechne mit dem Gesetz von Malus den Wert in M1 für \(10^\circ\) Kopfneigung.Tipp d)
Neigt man den Kopf um \(10^\circ\), ist der Winkel zwischen Polarisationsrichtung und Durchlassrichtung nicht mehr \(90^\circ\).
