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Der Zeigerformalismus

Woher kommt die Sinuskurve? Ein gleichmäßig rotierender Pfeil, auf eine Achse projiziert — Phasenwinkel inklusive.

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Zeiger und Projektion

Der rotierende Zeiger

Ein gleichmäßig rotierender Pfeil macht die Sinusfunktion anschaulich.

  • Zeiger:Pfeil der Länge \(\hat{y}\), der sich gleichmäßig im Kreis dreht.
  • Phasenwinkel \(\varphi\):sein Drehwinkel; ein Umlauf dauert \(T\) und entspricht \(2\pi\) — daher \(\omega=\tfrac{2\pi}{T}\).
  • Projektion:die Höhe der Zeigerspitze über der Mittellinie ist die momentane Auslenkung \(y\).
Merke

Phasenwinkel:

\(\varphi=\omega\, t\)

Zeiger: Ein Pfeil der Länge \(\hat{y}\) dreht sich gleichmäßig im Kreis; ein Umlauf dauert \(T\), daher \(\omega=\tfrac{2\pi}{T}\).

Projektion: Die Höhe der Zeigerspitze über der Mittellinie ist die momentane Auslenkung \(y\).

Vom Zeiger zur Sinuskurve

Der Zeiger rotiert gleichmäßig oder wird über den Phasenwinkel eingestellt. Der orange Balken ist seine Projektion auf die senkrechte Achse — er erzeugt Punkt für Punkt die Sinuskurve.

Der Zeiger dreht sich gleichmäßig. Seine senkrechte Projektion (oranger Balken) ist die Auslenkung y = ŷ·sin(φ) — und genau die zeichnet rechts die Sinuskurve.
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Die Projektion ist die Schwingung

Im rechtwinkligen Dreieck aus Zeiger und Projektion ist \(y\) die Gegenkathete zum Winkel \(\varphi\):

Merke

Auslenkung aus dem Zeiger:

\(y=\hat{y}\cdot\sin\varphi=\hat{y}\cdot\sin(\omega t)\)

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Allgemeine Hinweise

Zeigerlänge

Die Länge des Zeigers ist immer die Amplitude \(\hat{y}\).

Projektion

y ist die senkrechte Projektion der Zeigerspitze auf die y-Achse.

Phase

\(\varphi=\omega t\) im Bogenmaß; 360° entsprechen \(2\pi\).

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