Erklärung — Doppelspalt-Interferenz
Maxima am Doppelspalt
Vom Doppelspalt (Abstand d) laufen zwei Wellen zu einem Punkt auf dem Schirm. Unter dem Winkel \(\alpha\) haben sie den Gangunterschied \(\Delta s=d\sin\alpha\). Ein helles Streifenmaximum entsteht, wo dieser ein ganzes Vielfaches der Wellenlänge ist:
- Zwei Quellen:Beide Spalte werden vom selben Licht beleuchtet und senden kohärente Wellen zum Schirm.
- Gangunterschied:Unter dem Winkel \(\alpha\) beträgt der Wegunterschied der Teilwellen \(\Delta s=d\sin\alpha\).
- Maxima:Ein heller Streifen der Ordnung \(n\) entsteht, wo \(d\sin\alpha=n\lambda\) gilt.
- Streifenabstand:Für kleine Winkel folgt daraus \(\Delta x=\dfrac{\lambda L}{d}\) — kleineres \(d\) spreizt das Muster.
Maxima am Doppelspalt:
\(d\sin\alpha=n\cdot\lambda\quad(n=0,1,2,\dots)\)
Gangunterschied: Zwei kohärente Wellen haben unter dem Winkel \(\alpha\) den Gangunterschied \(\Delta s=d\sin\alpha\). Ein Maximum der Ordnung \(n\) entsteht bei \(\Delta s=n\lambda\).
Streifenabstand: Die Formel gilt für kleine Winkel und \(L\gg d\). Kleineres \(d\) spreizt das Muster.
Spaltabstand und Wellenlänge bestimmen das Streifenmuster auf dem Schirm; der berechnete Streifenabstand Δx ändert sich mit. Kleinere Spaltabstände spreizen das Muster.
Streifenabstand auf dem Schirm
Steht der Schirm im Abstand L (\(\gg d\)), liegen die hellen Streifen im gleichmäßigen Abstand \(\Delta x\). Für kleine Winkel gilt \(\sin\alpha\approx\tan\alpha=\tfrac{x}{L}\), woraus folgt:
Streifenabstand:
\(\Delta x=\dfrac{\lambda\,L}{d}\)
Allgemeine Hinweise
Maxima
\(d\sin\alpha=n\lambda\): n = 0 ist das Hauptmaximum in der Mitte.
Einheiten
nm, mm, m konsequent in Meter umrechnen.
Kohärenz
Beide Spalte müssen vom selben Licht beleuchtet werden.
Vertiefung
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