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Gedämpfte Schwingungen

Dämpfungsarten unterscheiden, Abklingkonstante und Halbwertszeit bestimmen und die Energieentwertung durchrechnen.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen (30 Aufgaben), fortlaufend nummeriert: Aufgaben zum Klicken, Ziehen und Knobeln wechseln sich mit Rechen- und Eingabeaufgaben ab. Jede Übung gibt Ihnen sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps.

A1
Linear oder exponentiell?
AFB I
Ordnen Sie jede Beobachtung der passenden Dämpfungsart zu.
Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb – oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken Sie dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Gleitreibung: Amplitude sinkt linear
2geschwindigkeitsabhängige Reibung: Amplitude sinkt exponentiell
Gleiche Differenzen (9 → 7 → 5 → 3 cm) zeigen eine lineare Abnahme durch Gleitreibung; diese Schwingung endet nach endlicher Zeit. Gleiche Verhältnisse (9 → 6 → 4 → 2,7 cm, jeweils Faktor ⅔) und eine konstante Halbwertszeit zeigen exponentielle Dämpfung durch Luft-, Flüssigkeitsreibung oder den ohmschen Widerstand.
Fragen Sie bei jeder Karte: Verliert die Schwingung je Periode immer denselben Betrag oder immer denselben Anteil?
Bilden Sie bei den Messreihen Differenzen und Quotienten aufeinanderfolgender Amplituden. Konstante Differenz → linear, konstanter Quotient → exponentiell.
A2
Aussagen zur Dämpfung
AFB II
Überprüfen Sie die Aussagen über gedämpfte Schwingungen.
6 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht – dann starten Sie die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 6

Zwei Denkfehler sind hier versteckt: Entwertete Energie ist nicht verschwunden, und eine große Abklingkonstante bedeutet schnelles, nicht langsames Abklingen.
Prüfen Sie jede Aussage an einer Formel: W = ½ · D · ŷ², t½ = ln 2 / δ und ŷ(t) = ŷ0 · e−δt.
Achten Sie auf den Unterschied zwischen „Energie verschwindet“ und „Energie wird entwertet“ sowie auf die Richtung des Zusammenhangs zwischen δ und t½.
A3
Halbwertszeit aus δ
AFB I

Ein schwach gedämpftes Fadenpendel hat die Abklingkonstante δ = 0,35 1/s. Berechnen Sie die Halbwertszeit der Amplitude.

Rechnen Sie selbst und tragen Sie das Ergebnis ein – Enter prüft direkt.
s
t½ = ln 2 / δ = 0,693 / 0,35 1/s ≈ 1,98 s. Nach knapp zwei Sekunden ist die Amplitude also halbiert, nach rund vier Sekunden geviertelt.
Für die Halbwertszeit gilt e−δ · t½ = ½.
Logarithmieren liefert t½ = ln 2 / δ. Setzen Sie δ = 0,35 1/s ein.