Erklärung — die Schwingungsdauer des Fadenpendels
Die Schwingungsdauer
Erstaunlich ist, was die Schwingungsdauer eines Fadenpendels bestimmt — und was nicht. Es kommt allein auf die Pendellänge l und die Fallbeschleunigung g an:
Schwingungsdauer des Fadenpendels:
\(T=2\pi\sqrt{\dfrac{l}{g}}\)
Abhängigkeiten: Die Schwingungsdauer hängt nur von \(l\) und \(g\) ab. Längeres Pendel bedeutet größeres \(T\); vierfache Länge verdoppelt \(T\).
Unabhängig: Masse und (bei kleinen Winkeln) Amplitude haben keinen Einfluss auf \(T\).
Das Pendel schwingt, die Schwingungsdauer wird mit \(T=2\pi\sqrt{l/g}\) berechnet (g = 9,81 m/s²).
Bemerkenswert ist, was in der Formel fehlt:
- Keine Masse:Ein schwerer und ein leichter Körper gleicher Fadenlänge schwingen exakt gleich schnell.
- Keine Amplitude (bei kleinen Winkeln): Ob 5° oder 10° ausgelenkt — die Schwingungsdauer bleibt praktisch gleich.
- Längeres Pendel → größeres T:Vervierfacht man l, verdoppelt sich T.
Allgemeine Hinweise
Nur l und g
T hängt nur von Länge und Ortsfaktor ab.
Wurzel
Vierfache Länge = doppelte Schwingungsdauer.
Kleine Winkel
Die Formel gilt nur für kleine Auslenkungen (bis ca. 10°).
Vertiefung
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