Erklärung — die Bornsche Deutung
Die Wellenfunktion als Wahrscheinlichkeit
Die Welle, die zum Quantenobjekt gehört, beschreibt man durch die Wellenfunktion \(\psi\). Sie sagt nicht, wo das einzelne Elektron landet — sondern nur, mit welcher Wahrscheinlichkeit. Diese ist das Quadrat der Amplitude:
Bornsche Wahrscheinlichkeitsdeutung:
\(P\sim|\psi|^2\)
Wellenfunktion: Die Welle des Quantenobjekts beschreibt man durch \(\psi\). Sie liefert nur die Wahrscheinlichkeit, nicht den Ort eines einzelnen Treffers.
Streifen: Große Amplitude bedeutet hohe Wahrscheinlichkeit (helle Streifen), Amplitude null keine Treffer (dunkle Streifen).
Statistik: Der einzelne Treffer bleibt zufällig; vorhersagbar ist nur die Häufigkeit über viele Messungen.
- Helle Streifen:Große Amplitude → hohe Wahrscheinlichkeit → viele Treffer.
- Dunkle Streifen:Amplitude null → Wahrscheinlichkeit null → keine Treffer.
- Einzelner Treffer:Bleibt zufällig — vorhersagbar ist nur die Häufigkeit über viele Messungen.
Die Balken zählen, wo Elektronen auftreffen. Je mehr Messungen, desto besser passt das Histogramm zur Wahrscheinlichkeitskurve \(|\psi|^2\) (gestrichelt).
Vom Zufall zur Verteilung
Im Applet siehst du es direkt: Jede einzelne Messung ist zufällig, das Histogramm anfangs zackig. Mit wachsender Zahl der Messungen nähert es sich immer genauer der Wahrscheinlichkeitskurve \(|\psi|^2\) an — der Zufall des Einzelnen wird zur sicheren Statistik der Vielen.
Allgemeine Hinweise
Quadrat
Wahrscheinlichkeit \(\sim|\psi|^2\), nicht \(\psi\) selbst.
Einzelfall zufällig
Vorhersagbar ist nur die Häufung vieler Treffer.
Erwartungswert
Trefferzahl \(\approx P\cdot N\).
Vertiefung
▶ Auf YouTube suchen
▶ Auf YouTube suchen
