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Das Induktionsgesetz

Faraday bringt es auf den Punkt: Die induzierte Spannung ist die Änderungsrate des magnetischen Flusses — mal der Windungszahl.

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Erklärung — das Induktionsgesetz

Das Faradaysche Induktionsgesetz

Die induzierte Spannung ist proportional zur Änderungsrate des Flusses und zur Windungszahl \(N\):

  • Änderungsrate:Nicht der Fluss selbst erzeugt eine Spannung, sondern nur seine zeitliche Änderung.
  • Induktionsgesetz:Faraday fasst das zusammen als \(U_\text{ind}=-N\,\dfrac{\Delta\Phi}{\Delta t}\).
  • Windungszahl:Jede weitere Windung addiert ihren Beitrag, mehr Windungen liefern daher eine größere Spannung.
  • Zwei Wege:Wegen \(\Phi=B\,A\) ändert man in der Praxis das Feld wie im Transformator oder die Fläche wie im Generator.
Merke

Induktionsgesetz:

\(U_{ind}=-N\,\dfrac{\Delta\Phi}{\Delta t}\)

Änderungsrate: Nicht der Fluss selbst, sondern nur seine zeitliche Änderung erzeugt eine Spannung; sie ist proportional zur Windungszahl \(N\).

Zwei Wege: Wegen \(\Phi=B\,A\) ändert man das Feld \(B\) (Transformator) oder die Fläche \(A\) (Generator).

Induktionsgesetz

Der Fluss ändert sich gleichmäßig um \(\Delta\Phi=10\,\mathrm{mWb}\). Die induzierte Spannung ist die Steigung der Φ-t-Geraden, mal der Windungszahl. Bei kleinerem Δt oder mehr Windungen steigt die Spannung.

Φt Steigung = ΔΦ/Δt
ΔΦ
10 mWb
Δt
50 ms
U = N·ΔΦ/Δt
40 V

Da \(\Phi=B\,A\), gibt es zwei Hauptwege: man ändert das Feld B (z. B. Transformator) oder die Fläche A (z. B. Generator, bewegter Leiter). Anschaulich ist \(U_{ind}\) die Steigung der Φ-t-Kurve, multipliziert mit N.

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Allgemeine Hinweise

Rate zählt

Nicht der Fluss, sondern seine Änderungsrate.

N verstärkt

Mehr Windungen → größere Spannung.

Einheiten

ΔΦ in Wb, Δt in s → U in V.

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Vertiefung

Induktionsgesetz
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