Eine Feder schießt einen Körper waagerecht ab oder bremst ihn sanft ab. Die Höhe bleibt gleich, Energie wandert nur zwischen Feder und Bewegung.
Eine Federpistole, die Abschussfeder im Flipper oder ein Prellbock am Gleisende haben eines gemeinsam: Der Körper bewegt sich waagerecht, seine Höhe ändert sich nicht.
Waagerechte Umwandlung: Ohne Reibung ist die Spannenergie der ganz gespannten Feder genauso groß wie die Bewegungsenergie des Körpers bei entspannter Feder.
Du setzt die beiden Zustände gleich, in denen jeweils nur eine Energieform vorkommt.
Beide Seiten verdoppeln, links und rechts fällt das ½ weg.
Durch die Masse teilen, damit v² allein steht.
Die Wurzel ziehen, aus s² wird dabei wieder s.
Für den Bremsweg an einer Feder stellst du dieselbe Gleichung D · s² = m · v² nach s um.
Stelle bei der Federpistole Spannstrecke und Masse ein, wähle deinen Tipp und schieße erst dann mit ▶ ab. Oben fliegt zum Vergleich immer dieselbe Kugel mit 5 cm Spannstrecke und 20 g.
Halte fest: Die Geschwindigkeit wächst im selben Verhältnis wie die Spannstrecke, aber nur mit der Wurzel aus der Federkonstante und der Kehrwurzel aus der Masse.
Spann- und Bewegungsenergie gleichsetzen:
½ · D · s² = ½ · m · v²
v = s · √(D : m) s = v · √(m : D)
Einsetzen darfst du nur, um wie viel die Feder gegenüber ihrer entspannten Länge gestaucht ist. Diese Strecke vor dem Quadrieren in Meter umrechnen.
Anders als bei Lage- und Bewegungsenergie steht m hier nur auf einer Seite. Eine schwerere Kugel wird von derselben Feder langsamer abgeschossen.
Wer unsicher beim Umstellen ist, rechnet zuerst E = ½ · D · s² aus. Danach stellst du ½ · m · v² = E nach v um.