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Energiespeicher

Wohin mit dem Strom, den gerade niemand braucht? Pumpspeicher, Batterien und Wasserstoff geben eine Antwort.

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Warum Strom gespeichert werden muss

Sonne und Wind liefern Strom nicht dann, wenn er gebraucht wird.

  • ProblemErzeugung und Verbrauch fallen zeitlich auseinander.
  • Speichernimmt Überschüsse auf und gibt sie später wieder ab.
  • VerlustEin Teil der Energie geht dabei immer verloren.
  • Wirkungsgradsagt, wie viel davon zurückkommt.
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Drei Speicher im Vergleich

Jede Technik hat eine eigene Stärke.

  • PumpspeicherWasser im Oberbecken als Lageenergie, 75–80 % Wirkungsgrad.
  • Hausbatterieüber 90 %, fasst aber nur wenige Kilowattstunden.
  • Power-to-GasWasserstoff aus Strom, nur etwa 30 % — dafür riesige Mengen über Monate.
Merke

Lageenergie des gehobenen Wassers:

E = m · g · h

E: Gespeicherte Energie in Joule (1 kWh = 3,6·106 J).

m: Masse des Wassers in Kilogramm (kg).

g: Ortsfaktor, 9,81 m/s².

h: Höhenunterschied der Becken in Metern (m).

Problem: Sonne und Wind liefern Strom nicht dann, wenn er gebraucht wird. Ein Speicher nimmt Überschüsse auf und gibt sie später wieder ab, ein Teil geht dabei verloren.

Speicher: Pumpspeicher haben 75 bis 80 % Wirkungsgrad, die Hausbatterie über 90 % bei kleiner Kapazität, Power-to-Gas nur etwa 30 % bei riesigen Mengen über Monate.

Auswahl: Entscheidend sind Kapazität, Leistung, Wirkungsgrad, Speicherdauer und Kosten pro Kilowattstunde.

Welcher Speicher passt, entscheiden fünf Kriterien:

  • Kapazitätin kWh und Leistung in kW.
  • GüteWirkungsgrad und Speicherdauer.
  • Kostenpro gespeicherter Kilowattstunde.
  • AlternativeOft ist Lastverschiebung oder Netzausbau günstiger als Speichern.

Die Karte legt die drei Speicher übereinander: nach rechts die Speicherdauer, nach oben die Kapazität, beide in Zehnerpotenzen. Der violette Punkt ist eine Speicheraufgabe — wie viel Energie soll wie lange aufbewahrt werden? Rechts steht, was aus 100 kWh Überschuss wieder herauskommt.

Speicher im Vergleich

Halte fest: Kein Speicher kann alles. Die Hausbatterie gibt über 90 % zurück, fasst aber nur wenige Kilowattstunden für Stunden. Pumpspeicher verschieben Gigawattstunden über Stunden bis Tage. Nur Power-to-Gas bewahrt Terawattstunden über Monate auf — dafür kommen aus 100 kWh nur rund 30 kWh zurück.

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Allgemeine Hinweise

Drei Stellen, an denen bei Speichern falsch gedacht wird.

Kilowattstunde und Kilowatt

kWh sagt, wie viel hineinpasst, kW, wie schnell die Energie fließt.

Erst in Joule rechnen

E = m·g·h zuerst in Joule rechnen, erst am Schluss umwandeln: 1 kWh = 3,6·106 J.

Wirkungsgrad nicht allein entscheidend

Ein kleiner Wirkungsgrad schließt einen Speicher nicht aus — bei Wasserstoff zählen Menge und Dauer.

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