1,5 V in der Batterie, 230 V in der Steckdose: Was die Zahl mit dem V bedeutet und welche Angaben im Alltag gefährlich werden.
Auf jeder Batterie steht eine Zahl mit einem V — die elektrische Spannung. Sie sagt, wie stark der Strom „drückt“.
Ein Stromkreis aus gestapelten Batteriezellen, Schalter und Lampe: Passt die Spannung der Batterie zum Aufdruck der Lampe, leuchtet sie richtig — sonst bleibt sie dunkel oder brennt durch.
Halte fest: Die Spannung der Batterie muss zum Aufdruck der Lampe passen — zu wenig bleibt dunkel, zu viel brennt durch.
Normale AA- oder AAA-Batterie: Fernbedienung, Taschenlampe. Ungefährlich.
Blockbatterie, z.B. im Rauchmelder. Ungefährlich.
USB-Anschluss und Handy-Ladegerät. Sicher zum Anfassen.
Autobatterie und LED-Bänder. Ungefährlich, aber Kurzschlüsse werden heiß.
Steckdose im Haushalt. Lebensgefährlich — nie daran basteln.
Hochspannungsleitungen. Schon die Nähe ist tödlich, Funken springen über.
Die Spannung muss zum Gerät passen — Einheit Volt (V)
Zu wenig: Das Gerät läuft nicht oder die Lampe bleibt dunkel.
Zu viel: Das Gerät geht kaputt: Die Lampe leuchtet kurz sehr hell und brennt durch.
Spannung: Sie sagt, wie stark der Strom „drückt“, ihre Einheit ist Volt (V).
Angabe: Sie steht auf Batterie, Netzteil und Gerät.
Gefahr: Höhere Spannung bedeutet mehr Gefahr; schon ab etwa 50 V wird es lebensgefährlich, an der Steckdose (230 V) immer.
Eine 1,5-V-Batterie bringt eine 12-V-Lampe nicht zum Leuchten.
4,5-V-Lampe an 4,5-V-Batterie — sie leuchtet so hell wie vorgesehen.
4,5-V-Lampe an 9 V: kurz sehr hell, dann durchgebrannt.