Am Spiegel wird Licht zurückgeworfen, und zwar nach einer klaren Regel: Einfallswinkel und Ausfallswinkel sind gleich groß.
Trifft Licht auf einen Spiegel, wird es zurückgeworfen — nach einer festen Regel.
Der einfallende und der reflektierte Lichtstrahl am ebenen Spiegel, mit dem Lot als Bezugslinie für beide Winkel.
Lies beide Winkel immer am Lot ab — sie bleiben bei jeder Einstellung gleich groß.
Reflexionsgesetz:
Einfallswinkel = Ausfallswinkel
Lot: Senkrechte zur Spiegelfläche im Auftreffpunkt.
Messung: Immer vom Lot aus, nie von der Spiegeloberfläche.
: Das Spiegelbild liegt scheinbar so weit hinter dem Spiegel, wie du davor stehst — ein virtuelles Bild.
Lot: Das Lot ist die gedachte Senkrechte im Auftreffpunkt, alle Winkel werden gegen das Lot gemessen.
Eine Ebene: Einfallender Strahl, Lot und reflektierter Strahl liegen in einer Ebene.
Oberfläche: Glatte Flächen spiegeln gerichtet, raue streuen das Licht in alle Richtungen.
Winkel immer vom Lot messen. Vom Spiegel aus gemessen ist die Angabe falsch.
Hinter dem Spiegel ist nichts — das Spiegelbild ist virtuell und seitenverkehrt.
Eine weiße Wand siehst du aus jeder Richtung, weil sie streut. Ein Bild erkennst du darin nicht.