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Bilder an Lochblenden

Ein winziges Loch reicht für ein Bild: So arbeitet die camera obscura, die du dir an einem Nachmittag selbst bauen kannst.

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Bilder an Lochblenden

Ein winziges Loch genügt, damit ein Bild entsteht — das ist die Camera obscura.

  • Jeder Punkt sendet:Von jedem Punkt des Gegenstands geht Licht in alle Richtungen aus.
  • Das Loch sortiert:Es lässt von jedem Punkt nur einen Strahl durch — so entsteht ein Bild.
  • Auf dem Kopf:Am Loch kreuzen sich die Strahlen. Das Bild ist umgekehrt und seitenverkehrt.
  • Abstand:Schirm weiter weg → größeres, aber dunkleres Bild.
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Das Bild in der Lochkamera

Vier Fragen zur Lochkamera: was mit dem Bild auf dem Schirm passiert, wenn Kerze, Schirm oder Loch sich verändern. Danach lässt sich frei ausprobieren, mit Kerze und Schirm auf der optischen Bank.

Bild in der Lochkamera

Halte fest: Das Loch lässt von jedem Kerzenpunkt nur ein schmales Lichtbündel durch — deshalb steht das Bild auf dem Kopf, und ein kleines Loch macht es scharf, aber dunkel.

Merke

Lochkamera (Camera obscura):

Kleines Loch → scharfes, aber dunkles Bild

Kleines Loch: Scharf, dafür kommt wenig Licht durch.

Großes Loch: Hell, dafür unscharf.

: Eine Sammellinse statt der Lochblende liefert scharf und hell — daraus wurde die Fotokamera.

Bildentstehung: Von jedem Punkt des Gegenstands geht Licht in alle Richtungen aus, das Loch lässt von jedem Punkt nur einen Strahl durch.

Bild: Es steht auf dem Kopf und ist seitenverkehrt, weil sich die Strahlen am Loch kreuzen.

Schirmabstand: Je weiter der Schirm entfernt ist, desto größer und dunkler ist das Bild.

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Allgemeine Hinweise

Bild auf dem Kopf

Das Bild steht immer auf dem Kopf, weil sich die Strahlen im Loch kreuzen.

Schärfe gegen Helligkeit

Loch kleiner = schärfer, aber dunkler. Beides zugleich geht nicht.

Lochkamera selbst bauen

Selbst bauen: Schuhkarton, vorn Alufolie mit Nadelloch, hinten Butterbrotpapier als Schirm.

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