Ein winziges Loch reicht für ein Bild: So arbeitet die camera obscura, die du dir an einem Nachmittag selbst bauen kannst.
Ein winziges Loch genügt, damit ein Bild entsteht — das ist die Camera obscura.
Vier Fragen zur Lochkamera: was mit dem Bild auf dem Schirm passiert, wenn Kerze, Schirm oder Loch sich verändern. Danach lässt sich frei ausprobieren, mit Kerze und Schirm auf der optischen Bank.
Halte fest: Das Loch lässt von jedem Kerzenpunkt nur ein schmales Lichtbündel durch — deshalb steht das Bild auf dem Kopf, und ein kleines Loch macht es scharf, aber dunkel.
Lochkamera (Camera obscura):
Kleines Loch → scharfes, aber dunkles Bild
Kleines Loch: Scharf, dafür kommt wenig Licht durch.
Großes Loch: Hell, dafür unscharf.
: Eine Sammellinse statt der Lochblende liefert scharf und hell — daraus wurde die Fotokamera.
Bildentstehung: Von jedem Punkt des Gegenstands geht Licht in alle Richtungen aus, das Loch lässt von jedem Punkt nur einen Strahl durch.
Bild: Es steht auf dem Kopf und ist seitenverkehrt, weil sich die Strahlen am Loch kreuzen.
Schirmabstand: Je weiter der Schirm entfernt ist, desto größer und dunkler ist das Bild.
Das Bild steht immer auf dem Kopf, weil sich die Strahlen im Loch kreuzen.
Loch kleiner = schärfer, aber dunkler. Beides zugleich geht nicht.
Selbst bauen: Schuhkarton, vorn Alufolie mit Nadelloch, hinten Butterbrotpapier als Schirm.