Eisen, Nickel und Cobalt werden angezogen, Kupfer und Aluminium dagegen nicht. Nicht jedes Metall reagiert also auf einen Magneten.
Alle Stoffe lassen sich in zwei Gruppen einteilen.
Zwölf Gegenstände aus verschiedenen Metallen liegen auf dem Tisch. Nach den Tipps fährt der Magnet über jeden Gegenstand und prüft ihn.
Halte fest: Ob ein Gegenstand angezogen wird, entscheidet allein sein Stoff — magnetisch sind nur Eisen, Nickel und Cobalt, also auch Stahl.
Drei Elemente sind im Alltag besonders wichtig.
Das wichtigste magnetische Material. Steckt in Stahl, Werkzeug und Karosserien.
Wird meist mit anderen Metallen gemischt — auch in 1- und 2-Euro-Münzen.
Selten, aber sehr stark magnetisch. Steckt in Hochleistungsmagneten und Akkus.
Magnetische Materialien:
Magnetisch sind nur Eisen, Nickel und Cobalt — und alles, was daraus besteht.
Eisen (Fe): Häufigstes magnetisches Material, Grundstoff von Stahl.
Nickel (Ni): Rostfest, steckt in Edelstahl und in Münzen.
Cobalt (Co): Selten, aber besonders stark und hitzebeständig.
Magnetisch: Eisen, Stahl, Nickel und Cobalt werden angezogen.
Nicht magnetisch: Aluminium, Kupfer, Gold, Silber, Holz, Glas und Plastik werden nicht angezogen.
Fachwort: Die drei magnetischen Elemente heißen ferromagnetisch.
Metall ≠ magnetisch. Aluminium, Kupfer, Gold und Silber sind Metalle, aber nicht magnetisch.
Münztest: 1–5 Cent sind magnetisch (Stahl), 10–50 Cent nicht (Messing).
Magnetit ist ein natürliches magnetisches Gestein — daraus baute man die ersten Kompasse.