Unser Planet wirkt wie ein riesiger Stabmagnet. In der Simulation siehst du, wohin die Feldlinien zeigen und wie ein Kompass reagiert.
Tief im Inneren der Erde wirkt flüssiges Eisen wie ein gigantischer Stabmagnet.
Die Feldlinien zeigen, wie das Magnetfeld um die Erde oder einen anderen Magneten verläuft; ihre Pfeile weisen vom Nordpol zum Südpol. Wähle einen Magneten und ziehe Magnet und Kompass.
Pfeiltasten verschieben den Kompass, Plus und Minus zoomen, 0 setzt den Zoom zurück.
Halte fest: Die Kompassnadel dreht sich mit ihrem Nordpol in Richtung der Feldlinien; am geografischen Nordpol der Erde liegt ihr magnetischer Südpol.
Das Erdmagnetfeld:
Die Erde wirkt wie ein riesiger Stabmagnet — deshalb funktioniert jeder Kompass.
Feldrichtung: Die Pfeile auf den Feldlinien zeigen, wohin sich dort ein Kompass-Nordpol dreht.
Feldstärke: Nahe den Polen stark, weit entfernt schwach.
Namensfalle: Am geografischen Nordpol liegt physikalisch ein magnetischer Südpol.
Magnetnadel: Jede Magnetnadel dreht sich in das Erdmagnetfeld hinein.
Feldlinien: Sie verlaufen von Pol zu Pol, ihre Pfeile weisen vom Nordpol zum Südpol.
Neigung: Die magnetische Achse ist gegenüber der Erdachse um etwa 11° geneigt.
Der geografische Nordpol ist magnetisch ein Südpol — sonst würde die Kompassnadel abgestoßen.
Jeder Pfeil zeigt die Feldrichtung, die Farbe die Stärke: kräftig nahe den Polen, blass weit weg.
Die magnetische Achse ist um etwa 11° geneigt und wandert — rund 50 km pro Jahr.