Winzige Magnete im Inneren des Eisens erklären, warum ein Nagel magnetisch wird und beim Schütteln seine Wirkung wieder verliert.
Das Modell der Elementarmagnete erklärt, warum Eisen magnetisch werden kann — und wieder aufhört, es zu sein.
Beobachte in der Simulation, wie diese Mini-Magnete sich ausrichten, wenn du einen starken Magneten daneben hältst.
Halte fest: Nähert sich ein Magnet, richten sich die Elementarmagnete gleich aus und das Eisen wird magnetisch; Schütteln bringt sie wieder durcheinander.
Modell der Elementarmagnete:
Ein Eisenstück ist magnetisch, wenn seine Elementarmagnete gleich ausgerichtet sind.
Ungeordnet: Mini-Magnete zeigen in alle Richtungen → nicht magnetisch.
Geordnet: Alle Mini-Nordpole zeigen gleich → das Eisen ist ein Magnet.
Gestört: Schütteln, Schlagen, Erhitzen → die Ordnung geht verloren.
Modell: Jedes Eisenstück besteht aus winzigen Mini-Magneten mit eigenem Nord- und Südpol.
Magnetisieren: Ein starker Magnet richtet alle Elementarmagnete in dieselbe Richtung aus.
Die Mini-Magnete sind immer da — nur ihre Richtung ändert sich.
Magnetisieren heißt ordnen, entmagnetisieren heißt durcheinanderbringen.
Das Bild ist vereinfacht: In Wirklichkeit sind es kleine Bereiche im Eisen, die Weiß'schen Bezirke.