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Eigenes Videoprojekt

Eine eigene Bewegung filmen, mit Viana auswerten und das Ergebnis physikalisch deuten.

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Das Projekt planen

Ein eigenes Videoprojekt beginnt mit einer Frage, nicht mit der Kamera.

  • Fragestellung:Formuliere vorher, was du herausfinden willst, zum Beispiel: „Rollt ein Ball eine Rampe gleichmäßig beschleunigt hinunter?“
  • Bewegung wählen:Geeignet sind Bewegungen in einer Ebene, die vollständig ins Bild passen.
  • Vermutung:Notiere, welche Diagramme du erwartest, etwa eine Gerade im t-v-Diagramm.
  • Material:Stativ, Meterstab als Maßstab, ruhiger Hintergrund mit gutem Kontrast und ein gut sichtbarer Körper.
  • Bildrate:Für schnelle Vorgänge die Zeitlupe mit 120 oder 240 fps nutzen und die Bildrate notieren.
Merke

Planung: Fragestellung → Vermutung → Aufbau mit Maßstab in der Bewegungsebene → passende Bildrate festlegen.

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Filmen, auswerten, deuten

Gute Aufnahmen machen die Auswertung später viel einfacher.

  • Kamera:Auf ein Stativ, senkrecht zur Bewegungsebene und eher weiter weg – das verkleinert Verzerrungen durch die Perspektive.
  • Maßstab:In die Bewegungsebene legen und während des ganzen Videos sichtbar lassen.
  • Licht:Helles Licht erlaubt kurze Belichtungszeiten und verhindert verwischte Bilder.
  • Auswerten:In Viana oder Tracker kalibrieren, den Körper markieren und eine passende Regression durchführen.
  • Deuten:Das Ergebnis mit der Vermutung vergleichen und die wichtigsten Fehlerquellen nennen.
  • Protokoll:Frage, Aufbau mit Skizze, Messwerte, Diagramme, Ergebnis und Fehlerbetrachtung.

Bringe die acht Arbeitsschritte eines Videoprojekts in die richtige Reihenfolge und prüfe dann deine Lösung.

Vom Plan zum Ergebnis

Ziehen mit Maus oder Finger. Tastatur: Karte mit Leertaste greifen, mit den Pfeiltasten verschieben, mit Leertaste ablegen.

    Halte fest: Gefilmt wird erst, wenn Frage, Vermutung und Aufbau mit Maßstab stehen – ausgewertet wird erst, wenn das Video kalibriert ist.

    Merke

    Aufnahme: Stativ, Kamera senkrecht zur Bewegungsebene, Maßstab in der Bewegungsebene, passende Bildrate, gutes Licht.

    Auswertung: kalibrieren → markieren → Regression → mit der Vermutung vergleichen → Fehler diskutieren.

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    Allgemeine Hinweise

    Erst testen, dann messen

    Mach eine kurze Probeaufnahme und lade sie in die Software. So merkst du früh, ob Kontrast, Licht und Bildausschnitt stimmen.

    Handy nicht in der Hand halten

    Schon kleine Wackler verschieben das ganze Bild und damit alle Messpunkte. Ein Stativ oder ein fester Stapel Bücher hilft.

    Mehrere Durchgänge filmen

    Nimm die Bewegung mehrmals auf. So erkennst du zufällige Abweichungen und kannst Mittelwerte bilden.

    Videos