Räumlich auf Papier
Ein Schrägbild zeigt einen Körper auf flachem Papier so, dass er räumlich wirkt.
- Frontfläche:wird in wahrer Größe gezeichnet — Längen und Winkel stimmen.
- Tiefenkanten:Kanten, die nach hinten laufen; sie werden schräg gezeichnet.
- Verzerrungswinkel:Winkel der Tiefenkanten zur Waagerechten, meist 45°.
- Verkürzungsfaktor:gezeichnete Tiefe = Faktor · echte Tiefe, meist \(\tfrac12\).
Schrägbild: Die Frontfläche wird in wahrer Größe gezeichnet. Die Tiefenkanten laufen schräg unter dem Verzerrungswinkel, meist 45° zur Waagerechten.
Verkürzungsfaktor: Gezeichnete Tiefe = Faktor mal echte Tiefe, meist \(\tfrac12\).
In drei Schritten
Mit Geodreieck und Karopapier entsteht das Schrägbild eines Quaders in drei Schritten.
- Schritt 1:Frontfläche als Rechteck in Originalgröße zeichnen.
- Schritt 2:an den Ecken die Tiefenkanten unter 45° mit halber Länge antragen.
- Schritt 3:Endpunkte verbinden, verdeckte Kanten gestrichelt zeichnen.
- Parallelogramme:Deckel und Seitenfläche erscheinen schief, obwohl sie Rechtecke sind.
Gezeichnete Tiefe: \(\tfrac12 \cdot\) echte Tiefe, unter 45° zur Waagerechten.
Schritte: 1. Frontfläche in Originalgröße zeichnen, 2. Tiefenkanten unter 45° mit halber Länge antragen, 3. Endpunkte verbinden, verdeckte Kanten gestrichelt.
Hinweis: Deckel und Seitenfläche erscheinen als Parallelogramme.
Allgemeine Hinweise
Nur die Tiefe halbieren
Breite und Höhe der Frontfläche werden nicht verkürzt. Nur Kanten, die nach hinten laufen, zeichnest du halb so lang.
Verdeckte Kanten
Kanten, die man nicht sehen würde, werden gestrichelt gezeichnet. Weglassen ist ein Fehler.
Karopapier nutzen
Die Diagonale eines Kästchens verläuft genau unter 45°. So musst du den Winkel nicht messen.
