MINT üben

Stift heben und senken

Dreißig Übungen zu penup() und pendown() — von der Lücke bis zum Beweis.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — du klickst, ziehst, ordnest, rechnest und knobelst. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln, bei Trick steckt eine Falle drin. Fährst du über ein unterstrichenes Arbeitswort, siehst du, was es genau von dir verlangt.

A1
Der Regler entscheidet
AFB II

Schätze mit dem Regler ab, wie groß der Wert höchstens bzw. mindestens sein muss, damit die Zielbedingung erfüllt ist.

Verschiebe den Regler (ziehen oder auf die Skala tippen) bzw. nutze die Knöpfe − und +; die Werte darüber laufen live mit. Tastatur: Tab zum Regler, ←/→ ein Schritt, Bild↑/Bild↓ zehn Schritte, Pos1/Ende Anfang/Ende, Enter prüft.

Runde 1: Die beiden Striche sind zusammen 100 Pixel, bis x = 180 bleiben also höchstens 80 Pixel für die Lücke. Runde 2: Das Ende liegt bei s + 60, für mindestens 150 muss s mindestens 90 sein.
Beobachte, wie sich der x-Wert am Ende bewegt, wenn du den Regler verschiebst.
Gesucht ist der größte bzw. kleinste Reglerwert, der die Bedingung gerade noch erfüllt – prüfe den nächsten Schritt daneben.
A2
Größer, kleiner oder gleich?
AFB II

Vergleiche jeweils die beiden Angaben und wähle das passende Zeichen.

Wähle in jeder Zeile, wie die linke Seite zur rechten steht, und prüfe dann alle auf einmal. Mit der Tastatur: ←/→ wählt, ↑/↓ wechselt die Zeile, Enter prüft.
  • Gelaufene Strecke bei forward(40), penup(), forward(20)
    Gezeichnete Länge dabei
  • Gezeichnete Länge bei forward(30), penup(), pendown(), forward(30)
    Gezeichnete Länge bei forward(60)
  • x-Wert nach forward(50), penup(), backward(20)
    x-Wert nach forward(20)
  • Zahl getrennter Linien bei fd(10), pu(), fd(10), pd(), fd(10), pu(), fd(10), pd(), fd(10)
    Zahl der pd()-Befehle darin
Immer erst ausrechnen: Weg und Zeichnung sind verschiedene Größen, und die erste Linie eines Programms entsteht ohne pendown().
Rechne die linke Angabe in jeder Zeile zuerst aus und dann die rechte.
Gelaufen wird immer, gezeichnet nur bei gesenktem Stift; der Programmstart hat den Stift schon unten.
A3
Welcher Befehl erzeugt welches Stück?
AFB I

Lies am Bild ab, welcher Befehl des Programms welches Stück des Weges erzeugt, und hefte das passende Etikett an die Marker. Ein Schritt ist 2 Bildpunkte lang.

forward(60)penup()forward(40)pendown()forward(25)
Wähle oben ein Etikett und klicke dann auf den passenden Marker im Bild oder in der Liste darunter. Mit der Tastatur: Tab zum Etikett, dann die Ziffer des Markers (1–3) drücken. Ein Klick auf einen beschrifteten Marker löst sein Etikett wieder. Nicht jedes Etikett wird gebraucht.
    Das linke Stück ist 60 Schritte lang, die gestrichelte Lücke 40 Schritte (Stift oben), das rechte Stück 25 Schritte. backward kommt im Programm nicht vor.
    Vergleiche die Längen im Bild mit den Zahlen im Programm: Ein Schritt sind zwei Bildpunkte.
    Die gestrichelte Strecke ist der Weg mit gehobenem Stift – ein Etikett bleibt übrig, weil dieser Befehl nicht vorkommt.