MINT üben

Proteine und ihre Struktur

Peptidbindung, Helix, Faltblatt und Denaturierung — 30 Übungen quer durch die vier Strukturebenen.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Mix: Hydrolyse von Gly-Ala
AFB IIMix

Stellen Sie die Reaktionsgleichung für die vollständige Hydrolyse des Dipeptids Gly-Ala auf (Drei-Buchstaben-Code).

Setzen Sie den Bauplan von links nach rechts zusammen. Ein Klick legt den Baustein auf den nächsten freien Platz, ein Klick im Bauplan legt ihn zurück. Enter funktioniert genauso.
Die Hydrolyse ist die Umkehrung der Kondensation: Das Dipeptid nimmt ein Wassermolekül auf, die Peptidbindung wird gespalten, es entstehen Glycin und Alanin. Typischer Fehler: das Dipeptid rückwärts (Ala-Gly) zu schreiben – das wäre ein anderer Stoff.
Hydrolyse heißt „Spaltung durch Wasser“: Wasser steht links.
Gly-Ala + H2O → Gly + Ala.
A2
Fehlersuche im Referat
AFB III

Überprüfen Sie die Folien eines Referats zum Thema Denaturierung und markieren Sie die falschen Zeilen.

In diesem Text stecken Fehler. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an — die richtigen müssen Sie stehen lassen.
Häufigste Verwechslung: Denaturierung (Struktur) und Hydrolyse (Sequenz).
Ansatz: Drei Zeilen sind falsch.
Weiter: Welche Bindungen greift eine Säure an, welche ein Oxidationsmittel?
A3
Mix: Protein und Polyamid
AFB IIMix

Vergleichen Sie Proteine und das Polyamid Nylon 6.6: Ordnen Sie jede Aussage dem passenden Bereich zu.

Ordnen Sie jede Karte einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 nur Proteine
2 beide
3 nur Nylon 6.6
Beide Stoffe sind Polykondensate mit der Amidgruppe –CO–NH– (Peptidgruppe), entstehen unter Wasserabspaltung, werden durch Wasserstoffbrücken zwischen N–H und C=O zusammengehalten und lassen sich hydrolysieren. Nur Proteine bestehen aus bis zu 20 verschiedenen Aminosäuren, deren Reihenfolge die Raumstruktur festlegt; Nylon 6.6 besteht aus zwei abwechselnden Monomeren. Typischer Fehler: die Peptidgruppe nur den Proteinen zuzuordnen.
Überlegen Sie, welche Eigenschaften von der Amidgruppe abhängen.
Amidgruppe, Kondensation, H-Brücken, Hydrolyse: beide.