Der abgelenkte Wasserstrahl
AFBEin Kunststoffstab wird mit einem Wolltuch gerieben und dadurch negativ aufgeladen. Hält man ihn neben einen dünnen Wasserstrahl aus einer Bürette, wird der Strahl deutlich zum Stab hin abgelenkt. Ein Strahl aus Heptan \(\mathrm{C_7H_{16}}\) läuft dagegen unbeeinflusst gerade nach unten. M1 zeigt die Lewis-Formel eines Wassermoleküls. EN-Werte: H 2,20 · C 2,55 · O 3,44.
- Berechne die Elektronegativitätsdifferenzen der O–H- und der C–H-Bindung.Tipp a)
Ziehe jeweils den kleineren vom größeren EN-Wert ab.
- Nenne die Bindung, die polar ist.Tipp b)
Ab welcher Elektronegativitätsdifferenz gilt eine Bindung als polar?
- Zeichne in M1 die Partialladungen δ+ und δ− ein.Tipp c)
Das Elektronenpaar einer Bindung ist zum Atom mit der größeren Elektronegativität verschoben.
- Beschreibe, wie sich die Wassermoleküle im Strahl neben dem negativ geladenen Stab ausrichten und warum der Heptanstrahl nicht abgelenkt wird.Tipp d)
Welche Seite eines Wassermoleküls wird vom negativen Stab angezogen? Hat ein Heptanmolekül überhaupt eine solche Seite?
