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Vögel in der Luft

Hohle Knochen, Luft im Körper und kein einziger Zahn — warum ist ein Vogel so gebaut?

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Leicht gebaut, stark im Flug

Vögel sind Wirbeltiere, deren Körper für das Leben in der Luft gebaut ist: möglichst leicht und trotzdem kräftig.

  • Flügel:Die Vorderbeine sind zu Flügeln umgebildet. Zum Laufen und Hüpfen bleiben die Hinterbeine.
  • Konturfedern:Sie bedecken den Körper und machen ihn glatt und stromlinienförmig. Die großen Konturfedern am Flügel heißen Schwungfedern — sie bilden die Tragfläche.
  • Aufbau einer Feder:In der Mitte der Schaft, daran die Fahne. Ihre Äste sind mit winzigen Häkchen verhakt — wie ein Reißverschluss. So ist die Fahne dicht und leicht.
  • Röhrenknochen:Viele Knochen sind hohl und mit Luft gefüllt. Feine Knochenbälkchen innen machen sie trotzdem stabil.
  • Hornschnabel:leicht und ohne Zähne. Die Nahrung wird ganz geschluckt und im Muskelmagen zerkleinert.
  • Brustbeinkamm:Am großen Kamm des Brustbeins sitzen die kräftigen Flugmuskeln. Sie schlagen die Flügel auf und ab.
  • Luftsäcke:dünne Säcke an der Lunge, die bis in die Knochen reichen. Beim Ein- und beim Ausatmen strömt frische Luft durch die Lunge.

Bau ein Tier, das fliegen kann: Wähle für jedes der sechs Bauteile eine Variante — unten mit den Knöpfen oder oben in der Zeichnung an den Nummern (Tab, dann Enter). Starte mit ▶ den Abflug-Test. „Skizze“ zeigt den Bauplan von innen.

Bau einen Flieger

Halte fest: Erst alle Bauteile zusammen machen den Vogel flugfähig. Er spart Gewicht bei Knochen und Kiefer — aber nicht bei den schweren Flugmuskeln.

Merke

Vögel: sind für das Leben in der Luft leicht gebaut: Flügel, Federn, hohle Röhrenknochen, Hornschnabel ohne Zähne.

Flugmuskeln: sitzen am Brustbeinkamm und schlagen die Flügel.

Luftsäcke: reichen von der Lunge bis in die Knochen; Frischluft strömt bei Ein- und Ausatmen durch die Lunge.

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Gleichwarm und Eier mit Kalkschale

Auch Körpertemperatur und Fortpflanzung passen zum Leben an Land und in der Luft.

  • Gleichwarm:Die Körpertemperatur bleibt immer bei etwa 40 bis 42 °C — auch im Winter. Dafür brauchen Vögel viel Nahrung.
  • Daunen:weiche, flauschige Federn unter den Konturfedern. Zwischen ihren Ästen steckt Luft — so halten sie warm.
  • Befruchtung:innere Befruchtung, also im Körper des Weibchens.
  • Ei:Im Körper bekommt das Ei eine harte Kalkschale. Sie schützt vor Austrocknen — die Eier werden an Land ins Nest gelegt.
  • Brüten:Die Eltern wärmen die Eier mit ihrem Körper, bis die Küken schlüpfen. Danach füttern, wärmen und schützen sie die Jungen (Brutpflege).
  • Nesthocker:schlüpfen nackt und blind und werden lange im Nest gefüttert, z. B. Amsel, Specht.
  • Nestflüchter:schlüpfen mit Daunenkleid und offenen Augen, laufen bald hinter den Eltern her und picken selbst, z. B. Huhn, Stockente.
Merke

Vögel: sind gleichwarme Wirbeltiere mit Federn, Flügeln und Hornschnabel.

Fortpflanzung: Innere Befruchtung; das Ei hat eine Kalkschale und wird ausgebrütet.

Daunen: halten durch eingeschlossene Luft warm.

Küken: Nesthocker schlüpfen nackt und blind, Nestflüchter mit Daunenkleid und offenen Augen.

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Allgemeine Hinweise

Nicht alles, was fliegt, ist ein Vogel

Fledermäuse fliegen auch. Sie haben aber Fell und säugen ihre Jungen — sie sind Säugetiere. Auch viele Insekten fliegen.

Federn sind das sichere Kennzeichen

Pinguin und Strauß können nicht fliegen und sind trotzdem Vögel. Federn hat nur ein Vogel — kein anderes Tier.

Hohl heißt nicht schwach

Röhrenknochen sind innen durch feine Bälkchen verstrebt. Sie sind leicht und trotzdem stabil — wie ein Rohr aus Metall am Fahrrad.

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