MINT lernen

Kraft auf stromführende Leiter

Die Drei-Finger-Regel sicher anwenden: Kraftrichtung bestimmen, den Winkel berücksichtigen und Beträge korrekt berechnen.

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Übungsaufgaben

1Welcher Finger steht wofür?AFB I

Ordnen Sie jede Karte dem richtigen Finger der Drei-Finger-Regel (rechte Hand) zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Daumen
2Zeigefinger
3Mittelfinger
Die Merkfolge U – V – W nimmt die Finger genau in ihrer natürlichen Reihenfolge: Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger. Entscheidend ist die letzte Karte — die Kraft steht senkrecht auf beiden anderen Richtungen. Sie zieht den Leiter also weder zum Magneten hin noch in Stromrichtung, sondern seitlich heraus.
2Aussagen prüfenAFB I

Entscheiden Sie bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Aussage 3 ist der teuerste Fehler in Klausuren: Von einem 50 cm langen Draht liegen oft nur 8 cm zwischen den Polschuhen, und nur diese 8 cm zählen. Aussage 4 ist der begriffliche Kern — magnetische Kräfte auf Ströme sind Querkräfte. Genau deshalb entsteht ein Drehmoment und keine bloße Anziehung.
3Die Kraftformel zusammenbauenAFB I

Setzen Sie die Bausteine zur Formel für die Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter zusammen.

Klicke die Bausteine in der richtigen Reihenfolge an. Ein Klick auf einen belegten Platz gibt den Baustein zurück.
Der verlockendste falsche Baustein ist cos α. Testen Sie ihn am Grenzfall: Bei α = 90° — Leiter senkrecht zum Feld — muss die Kraft maximal sein. Der Sinus liefert dort 1, der Kosinus 0. Genau umgekehrt bei α = 0°. Dieser Grenzfalltest funktioniert bei jeder Winkelformel und ersetzt das Auswendiglernen.