MINT lernen

Ladungen

Anziehung, Abstoßung, wandernde Elektronen — hier trainierst du die zwei Ladungsarten an konkreten Fällen.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Rechne die Gesamtladung nach dem Ausgleich aus. Ergebnisse in Elementarladungen, negative Werte mit Minuszeichen.

1Anziehung oder Abstoßung?AFB I

Ordnen Sie jede Paarung dem passenden Kraftfall zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1ziehen sich an
2stoßen sich ab
Die Regel selbst ist schnell gelernt — die Schwierigkeit steckt in der Übersetzung. „Elektronenmangel“ heißt positiv, „Elektronenüberschuss“ heißt negativ. Erst wenn du jede Formulierung in ein Vorzeichen übersetzt hast, wendest du die Regel an. Das geriebene Paar Wolltuch/Luftballon zieht sich immer an, denn die Elektronen, die dem einen fehlen, sitzen jetzt auf dem anderen.
2Aussagen prüfenAFB I

Entscheiden Sie bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Drei der fünf Aussagen sind falsch, und alle drei kreisen um dieselbe Fehlvorstellung: dass Plus-Ladungen beweglich wären oder aus dem Nichts entstünden. Halte an einem einzigen Satz fest: Nur Elektronen wandern. Aus ihm folgen die Vorzeichenregel, die Ladungserhaltung und die Symmetrie beim Reiben von ganz allein.
3Wer wird was?AFB II

Kreuzen Sie an, wie sich der jeweilige Körper nach dem Vorgang verhält.

Klicke die Zellen an, die zutreffen. In jeder Zeile ist genau eine Spalte richtig.
Vorgangwird positivwird negativbleibt neutral
Wolltuch gibt Elektronen an den Luftballon ab
Luftballon nimmt diese Elektronen auf
Glasstab verliert beim Reiben 5 · 109 Elektronen
Kunststoffstab nimmt 5 · 109 Elektronen auf
Metallkugel gibt genauso viele Elektronen ab, wie sie aufnimmt
Die Tabelle zeigt das Paarprinzip: Zeile 1 und 2 gehören zusammen, Zeile 3 und 4 ebenso. Weil dieselben Elektronen den Besitzer wechseln, sind die Ladungsbeträge beider Partner immer gleich groß. Die letzte Zeile ist die Kontrollfrage: Nicht der Elektronenverkehr entscheidet über die Ladung, sondern allein die Bilanz aus abgegebenen und aufgenommenen Elektronen.