Der Abstimmkreis eines Radios
AFB IIIn einem einfachen Mittelwellenempfänger legt ein Schwingkreis fest, welcher Sender empfangen wird (Material M1). Er besteht aus einer Spule fester Induktivität und einem Drehkondensator, dessen Kapazität sich durch Drehen eines Knopfes stufenlos verändern lässt. Der Empfänger ist genau dann auf einen Sender abgestimmt, wenn die Eigenfrequenz des Schwingkreises mit der Sendefrequenz übereinstimmt. Die Daten sind M2 zu entnehmen; der ohmsche Widerstand der Bauteile wird vernachlässigt.
In Stellung 1 wird der Kondensator von der Quelle aufgeladen. Wird der Schalter auf Stellung 2 gelegt, bilden Kondensator und Spule einen geschlossenen Schwingkreis.
| Größe | Wert |
|---|---|
| Induktivität \(L\) der Spule | \(220\,\mathrm{\mu H}\) |
| Drehkondensator \(C\), einstellbar von … bis | \(40\,\mathrm{pF}\) bis \(400\,\mathrm{pF}\) |
| Umrechnung | \(1\,\mathrm{\mu H}=10^{-6}\,\mathrm H\), \(1\,\mathrm{pF}=10^{-12}\,\mathrm F\) |
- Berechnen Sie die Eigenfrequenz des Schwingkreises für die Kondensatoreinstellung \(C=100\,\mathrm{pF}\).
- Ein Sender arbeitet mit der Frequenz \(f=1{,}44\,\mathrm{MHz}\). Berechnen Sie die dafür erforderliche Kapazität und entscheiden Sie, ob sich dieser Sender mit dem vorhandenen Drehkondensator einstellen lässt.
- Erklären Sie, wie im Schwingkreis nach dem Umlegen des Schalters auf Stellung 2 die Energie hin- und herpendelt, und geben Sie an, in welchen Augenblicken die Spannung am Kondensator bzw. die Stromstärke in der Spule ihren größten Betrag hat.
