Elektronenstrahl im Querfeld
AFB I–IIIn einer evakuierten Elektronenstrahlröhre treten Elektronen aus einer Glühkathode aus und werden von der Beschleunigungsspannung \(U = 200\,\mathrm V\) auf ihre Endgeschwindigkeit gebracht (Material M1). Anschließend fliegen sie durch ein Feldgebiet der Länge \(10\,\mathrm{cm}\), in dem ein homogenes Magnetfeld der Flussdichte \(B = 1{,}5\,\mathrm{mT}\) senkrecht in die Zeichenebene hineinzeigt. Die Geschwindigkeit der Elektronen steht dort senkrecht auf der Feldrichtung.
Rechnen Sie mit \(e = 1{,}6\cdot 10^{-19}\,\mathrm C\), \(m_\text{e} = 9{,}11\cdot 10^{-31}\,\mathrm{kg}\) und \(g = 9{,}81\,\mathrm{\frac{N}{kg}}\).
Gezeichnet ist der Augenblick des Eintritts. Die Lorentzkraft steht in jedem Bahnpunkt senkrecht auf der Geschwindigkeit und krümmt deshalb die Bahn (gestrichelt angedeutet). Die Gewichtskraft des Elektrons ist nicht eingezeichnet.
- Geben Sie die Richtung der Kraft, die im Eintrittspunkt auf ein Elektron wirkt, an und begründen Sie Ihre Antwort mit der Drei-Finger-Regel der rechten Hand. Achten Sie dabei auf das Vorzeichen der Ladung.
- Berechnen Sie die Geschwindigkeit, mit der die Elektronen in das Feldgebiet eintreten.
- Berechnen Sie den Betrag der Lorentzkraft auf ein einzelnes Elektron.
- Vergleichen Sie die Lorentzkraft mit der Gewichtskraft eines Elektrons und begründen Sie damit, dass die Gewichtskraft in solchen Röhren nicht berücksichtigt werden muss.
