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Das Lenzsche Gesetz

Erst den magnetischen Fluss beurteilen, dann die Stromrichtung: Nimmt er zu oder ab, und welche Wirkung folgt daraus?

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Übungsaufgaben

1Nimmt der Fluss zu oder ab?AFB I

Ordnen Sie jeden Vorgang danach ein, wie sich der magnetische Fluss \(\Phi\) durch die Spule ändert. Das ist immer der erste Schritt vor der Lenz-Regel.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Φ nimmt zu
2Φ nimmt ab
Die Lenzsche Regel lässt sich nur anwenden, wenn zuvor die Ursache geklärt ist: Wächst der Fluss oder schrumpft er? Achte darauf, dass es dabei nicht auf die Bewegungsrichtung des Magneten an sich ankommt, sondern darauf, ob er sich der Spule nähert oder von ihr entfernt. Der Eisenkern ist der unauffälligste Fall — er bewegt nichts von außen, bündelt aber die Feldlinien und vervielfacht dadurch den Fluss durch dieselbe Fläche.
2Aussagen prüfenAFB I

Entscheiden Sie bei jeder Aussage zum Lenzschen Gesetz, ob sie stimmt.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Der wichtigste Denkfehler steckt in Aussage 2. Viele merken sich nur „Magnet und Spule ziehen sich an“ — Lenz sagt aber nicht, ob angezogen oder abgestoßen wird, sondern immer: entgegen der Änderung. Daraus folgt beides, je nach Vorgang: Abstoßung beim Nähern, Anziehung beim Entfernen. In beiden Fällen ist die Kraft der Bewegung entgegengerichtet und bremst sie.
3Pol und Kraft zuordnenAFB I

Verbinden Sie jede Bewegung mit dem Pol, den die zugewandte Spulenseite bildet, und der daraus folgenden Kraft.