MINT lernen

Beruf: Mikroelektronik

30 Aufgaben zu Berufen in der Chipfertigung, zum Alltag im Reinraum und zu den Schulfächern, die dorthin führen.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Übungen, fortlaufend nummeriert: Aufgaben zum Klicken, Ziehen und Knobeln wechseln sich mit Rechen- und Eingabeaufgaben ab. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps.

A1
Ausbildung oder Studium?
AFB I

Acht Tätigkeiten aus einer Chipfabrik. Ordne jede Tätigkeit dem Weg zu, über den man sie typischerweise erreicht.

Wische die oberste Karte nach links (Ausbildung) oder nach rechts (Studium) – mit Maus oder Finger ziehen oder die Knöpfe nutzen. Tastatur: Fokus auf die Karte, ←/→. Ein Klick auf eine abgelegte Karte holt sie zurück. Ist der Stapel leer, prüfe.
Faustregel aus dem Werk: Wer eine Ausbildung hat, richtet Anlagen ein, bedient, wartet und misst; wer studiert hat, entwickelt Prozesse und Schaltungen, analysiert Fehler und plant neue Linien. Beide Gruppen arbeiten in derselben Fabrik – und eng zusammen.
Frage bei jeder Karte: Wird hier etwas bedient, repariert oder gemessen – oder wird etwas Neues entwickelt und geplant?
Bedienen, Pumpe tauschen, Proben und Messreihen, Berufsschule → Ausbildung; Ätzprozess entwickeln, Fehleranalyse, Linie planen, Schaltung entwerfen → Studium.
A2
Lückentext mit Wortbank
AFB I

Beschreibe den Arbeitsalltag in einer Chipfabrik, indem du die Begriffe an die richtige Stelle setzt — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Die Anlagen zur Waferfertigung bedient und überwacht eine . Fällt eine Anlage aus, setzt sie ein wieder instand. Proben und Messreihen wertet eine aus. Gearbeitet wird im , und weil die Anlagen rund um die Uhr laufen, meist in .

Homeoffice bleibt übrig: Die Fertigung ist an die Anlagen im Reinraum gebunden. Von zu Hause aus lässt sich höchstens ein Teil der Auswertung erledigen.
Ordne jedem Satz zuerst eine Tätigkeit zu: bedienen, instand setzen, messen – dann den Ort und die Arbeitszeit.
Bedienen = Mikrotechnologin, instand setzen = Mechatroniker, Messreihen = Physiklaborantin; Ort ist der Reinraum, die Arbeitszeit ist Schichtarbeit.
A3
Im Reinraum: in Ordnung oder tabu?
AFB II

Begründe mit dem Wissen über Partikelquellen, ob das Verhalten im Reinraum in Ordnung ist, indem du jede Karte zur passenden Seite wischst.

Wische die oberste Karte nach links (in Ordnung) oder nach rechts (tabu) – mit Maus oder Finger ziehen oder die Knöpfe nutzen. Tastatur: Fokus auf die Karte, ←/→. Ein Klick auf eine abgelegte Karte holt sie zurück. Ist der Stapel leer, prüfe.
Alle Regeln folgen aus einem Satz: Der Mensch ist die größte Partikelquelle. Puder, gewöhnliches Papier und nackte Hände geben Partikel ab, und schnelle Bewegungen wirbeln sie auf. Luftdusche, Anzug, faserarmes Papier und ruhige Bewegungen halten sie vom Wafer fern.
Frage bei jeder Karte: Gibt das Verhalten zusätzliche Partikel ab oder wirbelt es welche auf?
Tabu sind Puder, normales Papier, Rennen und ausgezogene Handschuhe; in Ordnung sind Luftdusche, Anzug in der Umkleide, Reinraumpapier und ruhige Bewegungen.