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Reibungselektrizität

30 Aufgaben von AFB I bis III: den Elektronenübergang beim Reiben beschreiben, Vorzeichen bestimmen und übertragene Elektronen zählen.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Reiben oder Ausgleich?
AFB IIMix

Vergleiche die Reibungselektrizität mit dem Ladungsausgleich zwischen zwei Metallkugeln: Ordne jede Aussage dem passenden Bereich zu.

Ordne jede Karte einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 nur beim Reiben
2 bei beiden
3 nur beim Ausgleich
Gemeinsam ist beiden Vorgängen das Teilchenbild: Nur Elektronen wandern, die Kerne bleiben, die Gesamtladung bleibt erhalten. Beim Reiben werden Ladungen getrennt – sogar zwischen Isolatoren. Beim Ausgleich fließen Elektronen über einen Leiter, bis kein Unterschied mehr besteht. Typischer Fehler: „Beim Reiben bleibt die Gesamtladung nicht gleich, weil beide Körper danach geladen sind.“ Die Summe ist trotzdem null.
Frage bei jeder Karte: Trennt der Vorgang Ladungen oder bringt er sie wieder zusammen?
Teilchenbild und Ladungserhaltung gelten immer (Mitte). Trennen = Reiben, Angleichen über einen Leiter = Ausgleich.
A2
Plus und Minus zählen
AFB I

Lies an den gezeichneten Ladungen ab, wie die drei Körper geladen sind, und beantworte damit die Fragen. Jedes Zeichen steht für eine Elementarladung.

Klicke das gesuchte Feld an. Mit der Tastatur: Tab oder Pfeiltasten zum Wandern, Enter zum Auswählen.

Körper 1 Körper 2 Körper 3
Zählen statt schätzen: Körper 1 hat 5 Plus- und 8 Minuszeichen, also 3 Elektronen zu viel (−3 e). Körper 2 hat 8 Plus- und 5 Minuszeichen: Ihm fehlen 3 Elektronen, er ist positiv (+3 e) – Körper 1 und 2 könnten also miteinander gerieben worden sein. Körper 3 hat je 6 und ist neutral. Typischer Fehler: den Körper mit den meisten Zeichen insgesamt für „am stärksten geladen“ halten – entscheidend ist nur der Unterschied.
Zähle in jedem Körper die Plus- und die Minuszeichen getrennt.
Mehr Minus als Plus: Elektronenüberschuss (negativ). Mehr Plus als Minus: Elektronenmangel (positiv). Gleich viele: neutral.
A3
Glas wird immer positiv?
AFB IIITrick

Widerlege Lenas Behauptung „Glas wird beim Reiben immer positiv“: Nenne einen Stoff aus der Reihe, an dem gerieben Glas negativ wird.

hält Elektronen schwach festhält Elektronen stark festHaareGlasWolleSeidePapierHartgummiPVC
Trage deine Antwort ein — Enter prüft direkt.
Nur Haare stehen in dieser Reihe über Glas: Sie halten Elektronen noch schwächer fest. Reibt man Glas an Haaren, nimmt das Glas Elektronen auf und wird negativ – ein einziges Gegenbeispiel genügt, um „immer“ zu widerlegen. Typischer Fehler: Seide nennen, weil Glas und Seide zusammen im Merksatz stehen – dort wird Glas aber positiv.
Glas wird negativ, wenn es Elektronen aufnimmt. Welcher Partner muss dafür Elektronen noch schwächer festhalten?
Gesucht ist der Stoff, der in der Reihe über Glas steht.