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Stromstärke: verzweigt

An der Verzweigung teilt sich der Strom auf – du ergänzt fehlende Teilströme, deutest Messwerte und durchschaust typische Fehler.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — du klickst, ziehst, schätzt, ordnest und rechnest. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und umformen, AFB III begründen, beurteilen oder einen Sonderfall durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln. Fährst du über ein unterstrichenes Arbeitswort, siehst du, was es genau von dir verlangt.

A1
Sieben Schalter, ein Zielwert
AFB I

Auf einer Experimentierplatte hängen sieben Zweige parallel an einem Knoten, jeder mit eigenem Schalter. Unter jedem Schalter steht, wie viel Milliampere durch seinen Zweig fließen, wenn er geschlossen ist (die Teilströme ändern sich beim Zuschalten nicht). Bestimme, welche Schalter geschlossen sein müssen, damit das Amperemeter in der Zuleitung genau 0,86 A anzeigt.

Klicke die Schalter an, die geschlossen sein sollen (1 = geschlossen, 0 = offen). Tastatur: ←/→ wandern, Enter schaltet um. Darunter rechnet sich der Gesamtstrom live mit.
0 mA
Ziel: Amperemeter in der Zuleitung zeigt 0,86 A
Geschlossen sind Zweig 1, Zweig 2, Zweig 4, Zweig 5: 120 mA + 250 mA + 310 mA + 180 mA = 860 mA = 0,86 A. Der Gesamtstrom in der Zuleitung ist die Summe aller Teilströme der geschlossenen Zweige — genau diese Kombination ist die einzige, die passt.
Rechne den Zielwert zuerst in Milliampere um: 1 A = 1000 mA.
Du brauchst 860 mA. Probiere Kombinationen und achte auf die Einerstelle: Nur Teilströme, die auf 0 enden, ergeben zusammen einen Wert, der auf 0 endet.
A2
So misst du an der Verzweigung
AFB II

Stelle die fünf Schritte einer Messung im verzweigten Stromkreis in der richtigen Reihenfolge dar.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Schaltung aus Batterie, Knoten und zwei Zweigen aufbauen.
2Amperemeter zwischen Batterie und Knoten einbauen und den Gesamtstrom messen.
3Amperemeter in den ersten Zweig umbauen und den Teilstrom messen.
4Amperemeter in den zweiten Zweig umbauen und den Teilstrom messen.
5Prüfen, ob die Summe der Teilströme den Gesamtstrom ergibt.
Am häufigsten fehlt die Kontrollrechnung am Schluss – erst sie zeigt, ob die Messwerte zusammenpassen.
Erst muss die Schaltung stehen, ganz am Ende wird ausgewertet.
Gemessen wird zuerst der Gesamtstrom zwischen Batterie und Knoten, danach nacheinander die beiden Teilströme.
A3
Drei Zweige, drei Lücken
AFB II

Die Lampen L2 und L3 sind baugleich, L1 ist ein anderer Typ. Zwei Amperemeter sind schon abgelesen. Ermittle die Stromstärken, die A2, A3 und A4 anzeigen.

Trage die fehlenden Werte direkt in die Felder an den orange markierten Messgeräten ein — Komma oder Punkt, die Einheit darfst du weglassen (Angaben wie 250 mA werden umgerechnet). Mit Tab oder ↑/↓ wechselst du das Feld, Enter prüft. Ein Klick auf ein orange Messgerät springt in sein Feld; auf schmalen Bildschirmen lässt sich der Plan seitlich wischen.
+− K1K2 L1L2L3 AA0 AA1 AA2 AA3 AA4 1,10 A 0,40 A
I₂ = I₃ = (1,10 A − 0,40 A) : 2 = 0,35 A, denn baugleiche Lampen bekommen gleich große Teilströme. Hinter K₂ fließen alle Teilströme wieder zusammen: A₄ zeigt 0,40 A + 0,35 A + 0,35 A = 1,10 A — genauso viel wie A₀.
Was hinter dem Abzweig zu L1 noch übrig ist, teilen sich L2 und L3.
1,10 A − 0,40 A = 0,70 A — baugleiche Lampen bekommen davon je die Hälfte. Und hinter K2 fließt wieder alles zusammen.