MINT lernen

Anziehung und Abstoßung

Ladungen verteilen, Kräfte vorhersagen und Beobachtungen wie ein Detektiv auswerten – vom geriebenen Kamm bis zur Türklinke.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — du klickst, ziehst, schätzt, ordnest und rechnest. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und umformen, AFB III begründen, beurteilen oder einen Sonderfall durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln. Fährst du über ein unterstrichenes Arbeitswort, siehst du, was es genau von dir verlangt.

A1
Die Ladungsskala
AFB II

Fünf Körper nach dem Reiben oder Berühren. Ordne jeden Körper auf der Ladungsskala ein.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = mehr als 1 000 Elektronen zu wenig, 2 = 1 bis 1 000 Elektronen zu wenig, 3 = neutral, 4 = 1 bis 1 000 Elektronen zu viel, 5 = mehr als 1 000 Elektronen zu viel. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = stark positiv5 = stark negativ
Eine Folie trägt 3 000 positive und 3 600 negative Ladungen.
Ein Wolltuch trägt 5 000 positive und 3 500 negative Ladungen.
Ein neutrales Holzlineal gibt beim Reiben 400 Elektronen ab.
Einer Kugel fehlen 1 200 Elektronen. Dann nimmt sie 1 200 Elektronen auf.
Ein neutraler Strohhalm nimmt 2 500 Elektronen auf und gibt danach 900 wieder ab.
Folie: 600 Elektronen zu viel (4). Wolltuch: 1 500 zu wenig (1). Lineal: 400 zu wenig (2). Kugel: wieder ausgeglichen (3). Strohhalm: 2 500 − 900 = 1 600 zu viel (5). Entscheidend ist immer der Unterschied zwischen negativen und positiven Ladungen.
Vergleiche bei jedem Körper die Zahl der negativen mit der Zahl der positiven Ladungen – oder verfolge, wie viele Elektronen dazukommen oder verschwinden.
Mehr negative als positive Ladungen heißt: Elektronen zu viel (Stufe 4 oder 5). Beim Strohhalm zählt nur, was am Ende übrig bleibt: 2 500 dazu, 900 wieder weg.
A2
Was stimmt über geladene Körper?
AFB I

Nenne die drei Aussagen über Ladungen, die stimmen.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Reiben erzeugt keine Ladung, gleichnamige Ladungen stoßen sich ab, und geladene Körper ziehen auch Papierschnipsel an.
Denke an die beiden Regeln für gleichnamige und ungleichnamige Ladungen.
Beim Reiben entsteht nichts Neues – und geladene Körper ziehen auch ungeladene an.
A3
Lückentext mit Wortbank
AFB I

Beschreibe mit den Fachbegriffen, was beim Reiben passiert – ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Beim Reiben werden verschoben: Wer welche aufnimmt, wird geladen, wer welche abgibt, wird geladen; gleichnamige Ladungen und ungleichnamige Ladungen .

„Energie“ bleibt übrig, denn beim Reiben werden Elektronen verschoben und nicht Energie aufgeladen.
Beim Reiben wandert immer dieselbe Teilchenart.
Aufnehmen macht negativ, abgeben macht positiv.