Der Tageslichtprojektor im Physikraum
AFBIm Physikraum steht noch ein alter Tageslichtprojektor (M1). Die Lampe sitzt im Gehäuse; direkt unter der Glasplatte liegt eine flache, fein geriffelte Fresnel-Linse. Sie lenkt das Lampenlicht durch die aufgelegte Folie nach oben zum Objektiv. Ein Umlenkspiegel schickt das Licht dann zur Wand. Die Bildweite \(b\) wird vom Objektiv über den Spiegel bis zur Wand gemessen. Die Daten des Geräts stehen in M2.
| Größe | Brennweite des Objektivs | Abstand Folie – Objektiv (einstellbar) | nutzbare Folienfläche |
|---|---|---|---|
| Wert | 32 cm | 34 cm bis 40 cm | 25 cm × 25 cm |
- Nenne das Bauteil in M1, das beim Tageslichtprojektor die Aufgabe des Kondensors übernimmt, und seine Aufgabe.Tipp a)
Der Kondensor sitzt zwischen Lampe und Vorlage und gehört nicht zur Abbildung.
- Lies aus M2 die Brennweite des Objektivs und den Bereich ab, in dem die Gegenstandsweite \(g\) eingestellt werden kann.Tipp b)
Die Gegenstandsweite ist der Abstand zwischen Vorlage und Objektiv.
- Gib an, welcher Fall der Abbildung beim Tageslichtprojektor vorliegt und welche Eigenschaften das Bild an der Wand hat.Tipp c)
Vergleiche die möglichen Werte von \(g\) mit \(f\) und mit \(2f\).
- Berechne für \(g = 36\,\text{cm}\) die Bildweite und die Breite, die eine 25 cm breite Folie an der Wand einnimmt.Tipp d)
Erst die Bildweite mit \(b = \frac{g\cdot f}{g-f}\), dann den Abbildungsmaßstab \(\beta = \frac{b}{g}\) und zum Schluss \(B = \beta\cdot G\).
