MINT üben

Regression mit GTR und CAS

Eine Sonnenblume und ein Kleinwagen — und die Frage, wie weit man einer Ausgleichskurve trauen darf.

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Wachstum einer Sonnenblume

AFB I–II

Im Schulgarten misst eine Klasse neun Wochen lang jede Woche die Höhe \(h\) (in cm) einer Sonnenblume. Die Zeit \(t\) wird in Wochen ab der Aussaat gezählt.

t in Wochen123456789
h in cm815305280108132148156

Die Messwerte sollen durch eine ganzrationale Funktion \(f\) modelliert werden.

Messwerte der Sonnenblume
024684080120160t in Wochenh in cm
Jeder Punkt ist eine Messung (Woche | Höhe).
  1. Beschreiben Sie den Verlauf der Messwerte und begründen Sie damit, warum eine Funktion dritten Grades besser geeignet ist als eine Parabel.
  2. Ermitteln Sie mit dem GTR oder dem CAS die kubische Regressionsfunktion \(f\) (Koeffizienten auf vier gültige Ziffern) und das Bestimmtheitsmaß \(r^2\). Notieren Sie die Bedienschritte.
  3. Interpretieren Sie den Wert von \(r^2\) und den Koeffizienten \(d\) im Sachzusammenhang.
  4. Schätzen Sie ab, welche Höhe das Modell für Woche 12 liefert, und wie verlässlich dieser Wert ist.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Achten Sie darauf, wie stark die Höhe von Woche zu Woche zunimmt — am Anfang, in der Mitte und am Ende.
Hinweis zu Aufgabe b)
GTR: MENU › Statistik, Listen füllen, F2 (CALC) › F6 (SET) prüfen, F3 (REG) › F4 (X³). CAS: Lists & Spreadsheet oder CubicReg t,h im Calculator.
Hinweis zu Aufgabe c)
\(d=f(0)\) wäre die Höhe zum Zeitpunkt der Aussaat. Passt das zur Wirklichkeit?
Hinweis zu Aufgabe d)
Rechnen Sie \(f(12)\) mit den ungerundeten oder vierstelligen Koeffizienten aus und vergleichen Sie mit Woche 9.Abschätzen heißt: eine begründete Größenordnung angeben, keine exakte Rechnung verlangen.