MINT üben

Objekte und Klassen

Dreißig Übungen zu Objekten und Klassen — von AFB I bis AFB III.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — du klickst, ziehst, ordnest, rechnest und knobelst. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln, bei Trick steckt eine Falle drin. Fährst du über ein unterstrichenes Arbeitswort, siehst du, was es genau von dir verlangt.

A1
Aufbau eines Objekts
AFB I

Dieses Kästchen zeigt ein Objekt aus der Software eines Schachvereins. Zeichne die Beschriftungen ein: Lege jedes Kärtchen auf die richtige Stelle. Nicht jedes Kärtchen wird gebraucht.

Lege jedes passende Kärtchen auf eine markierte Stelle: Kärtchen anklicken (oder auf die Stelle ziehen), dann die Nummer im Bild oder in der Liste anklicken. Ein Klick auf eine belegte Stelle legt das Kärtchen zurück. Mit der Tastatur: Enter wählt ein Kärtchen, dann die Ziffer 1–4 der Stelle. Nicht jedes Kärtchen wird gebraucht.
lena: Spielerwertung = 1850 1 2 3 4
  1. oben links…
  2. oben rechts…
  3. unten links…
  4. unten rechts…
Vor dem Doppelpunkt steht der Name des Objekts (lena), dahinter die Klasse (Spieler). wertung ist ein Attribut und 1850 sein Wert. Eine Methode kommt in dieser Darstellung nicht vor.
Der Kopf des Kästchens hat zwei Teile, getrennt durch einen Doppelpunkt. Unter dem Kopf stehen die Eigenschaften.
Vor dem Doppelpunkt steht der Name des einzelnen Objekts, dahinter die Klasse. In der Zeile darunter steht links der Name des Attributs und rechts der gespeicherte Wert.
A2
Modellieren in fünf Schritten: Tanzschule
AFB II

Du sollst aus der Beschreibung einer Tanzschule („Kurse mit Wochentag und Preis, Tanzpaare melden sich an oder sagen ab“) ein Modell entwickeln. Erstelle den Arbeitsplan, indem du die Arbeitsschritte in eine sinnvolle Reihenfolge bringst.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Beschreibung lesen und alle Substantive markieren (Tanzschule, Kurs, Tanzpaar, Wochentag, Preis)
2Entscheiden, welche Substantive eigenständige Dinge sind (Klassen) und welche nur Eigenschaften beschreiben
3Die Eigenschaften als Attribute der passenden Klasse zuordnen, z. B. preis zu Kurs
4Verben suchen (anmelden, absagen) und als Methode der Klasse eintragen, deren Attributwerte sich dadurch ändern
5Mit einem Beispielobjekt prüfen: Kurs „Salsa 1“, dienstags 18 Uhr, 90 Euro — lässt sich alles mit dem Modell ausdrücken?
Am häufigsten verrutscht der Methoden-Schritt nach vorn. Eine Methode kann man aber erst sinnvoll zuordnen, wenn klar ist, welche Klasse welche Attribute hat — denn eine Methode gehört zu der Klasse, deren Zustand sie ändert. Die Probe mit einem konkreten Objekt steht am Ende: Sie deckt vergessene Attribute auf.
Ansatz: Welcher Schritt braucht keinerlei Vorarbeit? Welcher prüft das fertige Ergebnis?
Weiter: Methoden ordnet man der Klasse zu, deren Attributwerte sich ändern — dafür müssen Klassen und Attribute schon feststehen.
A3
Handy: Zustand, Verhalten, Identität
AFB II

Das Handy von Anna ist ein Objekt der Klasse Handy. Untersuche jede Aussage: Beschreibt sie den Zustand, das Verhalten oder die Identität dieses Objekts?

Ordne jede Karte einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 Zustand
2 Verhalten
3 Identität
Der Zustand sind die aktuellen Werte (Akku, Helligkeit, Display). Das Verhalten sind die Fähigkeiten (annehmen, sperren, fotografieren). Die Identität sagt, dass zwei Handys mit gleichen Werten trotzdem zwei verschiedene Objekte bleiben.
Frage bei jeder Aussage: Geht es um einen Wert zu einem Zeitpunkt, um eine Fähigkeit oder um die Unterscheidung von zwei Exemplaren?
Aussagen mit „gerade“, „aktuell“ oder „im Moment“ beschreiben den Zustand. Fähigkeiten, die man als Verb ausdrücken kann, gehören zum Verhalten. Die Identität zeigt sich erst im Vergleich zweier Objekte.