Dreißig Übungen zu Sender, Empfänger und Stop-and-Wait — von AFB I bis AFB III.
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Übungsaufgaben
Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — Sie klicken, ziehen, ordnen, rechnen und knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln, bei Trick steckt eine Falle drin. Fahren Sie über ein unterstrichenes Arbeitswort, sehen Sie, was es genau von Ihnen verlangt.
A1
Der schnellste Rückweg
AFB I
Zwischen dem Sender S und dem Empfänger E liegen die Stationen A, B und C; die Zahlen an den Leitungen geben die Laufzeit in ms an. Die Quittung soll auf dem schnellsten Weg zum Sender zurück. Zeichnen Sie diesen Weg in das Netz ein: Klicken Sie bei E beginnend die Stationen nacheinander an, bis Sie S erreichen.
Klicken Sie den Weg Punkt für Punkt nach — der gelaufene Weg wird farbig nachgezeichnet. Mit der Tastatur: Tab zum Punkt, Enter wählt ihn, Rücktaste nimmt den letzten Schritt zurück.
Der Weg E → C → B → S braucht 6 + 9 + 7 = 22 ms. Über A wären es 6 + 5 + 12 = 23 ms, direkt von E nach B 25 + 7 = 32 ms — kürzeste Wege bestehen oft aus mehreren kurzen Leitungen statt aus einer scheinbar direkten.
Beginnen Sie bei E und prüfen Sie, über welche Leitungen die Laufzeiten zusammen am kleinsten werden.
Addieren Sie die Zeiten ganzer Wege: Der Weg über C und B ist 1 ms kürzer als der über C und A.
A2
Rahmen mit Längenfeld
AFB IIIMix
Die Nutzdaten sollen künftig auch das Zeichen ; enthalten dürfen. Deshalb wird der Rahmen #nr;daten$ um ein Längenfeld zu #nr;länge;daten$erweitert. Das Beispiel #7;3;A;B$ trägt die Nutzdaten A;B: Ordnen Sie jeder Markierung ihr Etikett zu. Ein Etikett gehört nicht dazu.
Wählen Sie oben ein Etikett und klicken Sie dann auf den passenden Marker im Bild oder in der Liste darunter. Mit der Tastatur: Tab zum Etikett, dann die Ziffer des Markers (1–5) drücken. Ein Klick auf einen beschrifteten Marker löst sein Etikett wieder. Nicht jedes Etikett wird gebraucht.
Hinter dem Startzeichen # steht die Nummer 7, dann das Längenfeld 3: Genau 3 Zeichen Nutzdaten folgen — A, ; und B. Das mittlere Semikolon gehört deshalb zu den Nutzdaten und trennt nichts. Ohne Längenfeld würde split(";") den Rahmen in vier Teile zerlegen. Eine Prüfsumme sieht dieses Format nicht vor.
Das Längenfeld sagt, wie viele Zeichen der Nutzdaten folgen — es steht vor den Nutzdaten.
Zählen Sie nach dem Längenfeld drei Zeichen ab: A, ; und B gehören zusammen zu den Nutzdaten, auch das mittlere Semikolon.
A3
Wann entsteht ein Duplikat?
AFB III
Erörtern Sie für jede der vier Übertragungen, wie der Sender reagiert und was der Empfänger davon sieht: Setzen Sie das Kreuz in die Spalte, die zutrifft. Der Timeout beträgt in allen Fällen 100 ms und läuft vom Absenden an. Die Spalten: „doppelt“ = der Sender wiederholt und der Empfänger erhält das Paket zweimal (Duplikat), „erneut“ = der Sender wiederholt, der Empfänger erhält das Paket aber nur einmal, „nicht“ = der Sender wiederholt nicht.
Setzen Sie in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Übertragung
doppelt
erneut
nicht
hin 30 ms, zurück 30 ms, nichts geht verloren
hin 30 ms, zurück 80 ms, nichts geht verloren
Paket geht auf dem Hinweg verloren
hin 60 ms, zurück 30 ms, Quittung geht verloren
Ein Duplikat entsteht nur, wenn das Paket schon angekommen ist und der Sender trotzdem wiederholt: Die Quittung kommt nach 30 + 80 = 110 ms zu spät oder geht verloren. Geht das Paket selbst verloren, hat der Empfänger nichts gespeichert — die Wiederholung ist dann das erste Exemplar. Bei 30 + 30 = 60 ms ist die Quittung vor dem Timeout da.
Fragen Sie bei jeder Übertragung: Ist das Paket beim Empfänger angekommen? Und kommt die Quittung vor dem Timeout beim Sender an?
Ein Duplikat setzt voraus, dass das Paket schon angekommen ist. Vergleichen Sie Hinweg plus Rückweg mit dem Timeout, und prüfen Sie, was bei einem verlorenen Paket beim Empfänger ankommt.