MINT üben

Sender, Kanal, Empfänger

Dreißig Übungen zu Sender, Kanal und Empfänger: Störungen, Fehlerarten, Datenrate und Übertragungsdauer — von AFB I bis AFB III.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — Sie klicken, ziehen, ordnen, rechnen und knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln, bei Trick steckt eine Falle drin. Fahren Sie über ein unterstrichenes Arbeitswort, sehen Sie, was es genau von Ihnen verlangt.

A1
Fehlerarten erkennen
AFB I

Eine Wetterstation sendet ihre Messwerte als Bitfolgen; jede Zeile zeigt gesendet → empfangen. Lesen Sie aus jedem Vorfall ab, welche Fehlerart vorliegt: Setzen Sie das passende Kreuz.

Setzen Sie in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
VorfallBitfehlerBitverlustCode falsch
10110 → 10010
10110 → 1011
01101001 → 1101001
110 → 100
Alle Bits unverändert, aber andere Codetabelle beim Empfänger
0011 → 0001
Bei einem Bitfehler hat die empfangene Folge dieselbe Länge, nur ein Bit ist anders (Zeilen 1, 4 und 6). Bei einem Bitverlust ist die Folge ein Bit kürzer (Zeilen 2 und 3). Kommen alle Bits richtig an und der Empfänger liest sie mit der falschen Tabelle, liegt ein falscher Code vor (Zeile 5).
Vergleichen Sie bei jedem Vorfall zuerst die Länge der gesendeten und der empfangenen Folge.
Gleiche Länge, aber ein Bit anders: Bitfehler. Ein Bit weniger: Bitverlust. Stimmen alle Bits, liegt der Fehler beim Code.
A2
Was ist ein Megabit?
AFB I

Eine Datei hat die Größe 1 Mbit (1 MB sind 8 Mbit, 1 KB sind 1000 Byte). Geben Sie alle Angaben an, die genau diese Datenmenge bezeichnen: Markieren Sie die Felder im Raster.

Klicken Sie die passenden Felder an — ein zweiter Klick nimmt die Markierung zurück. Mit der Tastatur: Tab ins Raster, Pfeiltasten wandern, Enter markiert. Vollständige Reihen aus richtigen Feldern ergeben ein Bingo.

Markieren Sie alle Angaben, die genau 1 Mbit entsprechen.

1 Mbit sind 1 000 000 bit. Weil 1 Byte aus 8 Bit besteht, sind das 125 000 Byte, also 125 KB oder 0,125 MB. 1 MB und 1 000 Byte sind andere Mengen, 8 Mbit und 8 MB sind ein Vielfaches, und 8 000 000 bit sind 1 MB.
Rechnen Sie zuerst in die kleinste Einheit um: 1 Mbit sind wie viele Bit, und wie viele Byte sind das?
Ein Byte hat 8 Bit. Von Byte zu KB teilen Sie durch 1000, von KB zu MB noch einmal durch 1000.
A3
Eine Konferenz auswerten
AFB II

Eine Videokonferenz überträgt 10 Minuten lang mit 3 Mbit/s. Werten Sie die Sitzung aus, indem Sie die Lücken ergänzen.

Füllen Sie alle Felder aus und prüfen Sie dann auf einmal. Enter prüft ebenfalls.

10 min sind s.

In dieser Zeit werden Mbit übertragen, das sind MB.

Die Aufzeichnung der Sitzung wird danach mit 12 Mbit/s verschickt; das dauert s.

10 min sind 600 s. Mit 3 Mbit/s fließen 600 · 3 = 1800 Mbit, das sind 1800 : 8 = 225 MB. Beim Versenden mit 12 Mbit/s dauert es 1800 : 12 = 150 s.
Rechnen Sie die Minuten zuerst in Sekunden um, denn die Datenrate gilt pro Sekunde.
Datenmenge = Datenrate mal Zeit. Für MB teilen Sie die Mbit durch 8; die Dauer des Versendens ist Datenmenge geteilt durch 12 Mbit/s.