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Der Paritätsbit-Erzeuger
14 BEAFB I–IIBei der Übertragung von Daten hängt ein Sender an jeden Block ein Paritätsbit an, sodass die Anzahl der Einsen insgesamt gerade ist. Der Empfänger kann so einzelne Übertragungsfehler erkennen. Der abgebildete Mealy-Automat liest die Datenbits eines Blocks und gibt nach jedem Bit das Paritätsbit für den bisher gelesenen Teil aus.
Mealy-Automat des Paritätsbit-Erzeugers
- Nennen Sie das Eingabealphabet \(\Sigma\), das Ausgabealphabet \(\Omega\) und den Startzustand des Automaten. Geben Sie die Bedeutung der Zustände an. (3 BE)
- Bestimmen Sie mit einem Ablaufprotokoll das Ausgabewort zur Eingabe
1011001und geben Sie das Paritätsbit dieses Blocks an. (4 BE) - Erläutern Sie, warum die Ausgabe am Übergang und nicht im Zustand steht, und warum der Automat keine Endzustände besitzt. (3 BE)
- Der Sender soll künftig jedes Datenbit unverändert weitergeben und erst beim zusätzlichen Eingabezeichen
s(Blockende) das Paritätsbit ausgeben; danach beginnt ein neuer Block. Erweitern Sie den Automaten entsprechend und geben Sie das Ausgabewort zur Eingabe1011san. (4 BE)
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Eingaben stehen links vom Schrägstrich, Ausgaben rechts. Wann wechselt der Automat den Zustand?
Hinweis zu Aufgabe b)
Zeilen: Schritt, Zustand, Eingabe, Ausgabe, Folgezustand. Das Paritätsbit des ganzen Blocks ist die Ausgabe im letzten Schritt.
Hinweis zu Aufgabe c)
Vergleichen Sie die beiden Pfeile, die aus z1 herausführen. Wozu braucht ein DEA Endzustände — und wozu dient dieser Automat?
Hinweis zu Aufgabe d)
Die Zustände behalten ihre Bedeutung. Nur die Ausgaben der Datenbits ändern sich; für
s braucht jeder Zustand einen neuen Pfeil zurück zum Blockanfang.