MINT üben

Struktogramme zeichnen

Dreißig Übungen zu den Kastenformen und zum Bauen von Struktogrammen — von AFB I bis AFB III.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — du klickst, ziehst, ordnest, rechnest und knobelst. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln, bei Trick steckt eine Falle drin. Fährst du über ein unterstrichenes Arbeitswort, siehst du, was es genau von dir verlangt.

A1
Parkhaus-Schritte sortieren
AFB I

Wende die Kastenformen auf die Schritte einer Parkhaus-Steuerung an: Lege jede Karte in den Bereich der Form, mit der der Schritt im Struktogramm gezeichnet würde.

Ordne jede Karte einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 Anweisung
2 Verzweigung
3 Schleife
Ein einzelner Schritt ohne Bedingung ist eine Anweisung. Hängt es von einer Bedingung ab, ob etwas passiert, steht eine Verzweigung. Alles, was „solange“, „bis“ oder „für jede“ enthält, wiederholt sich und gehört in eine Schleife.
Frage bei jedem Schritt: Läuft er einfach so, hängt er von einer Bedingung ab oder wird er wiederholt?
Signalwörter helfen: „wenn … sonst“ und „nur wenn“ zeigen eine Verzweigung, „solange“, „bis“ und „für jede“ eine Schleife.
A2
Taugt diese Anweisungsfolge?
AFB IIMix

Ein Algorithmus muss eindeutig, ausführbar und terminierend sein. Untersuche jede Anweisungsfolge und kreuze an, was auf sie zutrifft: unklar (nicht eindeutig), unmöglich (nicht ausführbar), endlos (terminiert nicht) oder in Ordnung.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Anweisungsfolgeunklarunmöglichendlosin Ordnung
Schüttle den Fruchtsaft ein wenig.
x ← 10, dann solange x > 0 wiederhole x ← x + 2
Lies die Gedanken des Kunden und gib sie aus.
für i von 1 bis 4 wiederhole Ausgabe: i · i
t ← 20, dann solange t ≠ 0 wiederhole t ← t − 3
Wenn die Zahl groß ist, gib „groß“ aus.
„Ein wenig“ und „groß“ sind nicht eindeutig, Gedanken lesen kann keine Maschine. Bei x > 0 und x ← x + 2 bleibt die Bedingung immer wahr. Bei t ≠ 0 mit Schritt 3 wird die 0 übersprungen (20, 17, …, 2, −1, …).
Prüfe der Reihe nach: Ist jeder Schritt genau festgelegt? Kann eine Maschine ihn ausführen? Wird die Bedingung irgendwann falsch?
Bei den Schleifen schreibst du die ersten Werte der Variablen auf: Erreicht sie je den Wert, bei dem die Bedingung falsch wird?
A3
Rumpfdurchläufe im Vergleich
AFB I

Berechne für jede Zählschleife, wie oft ihr Rumpf läuft, und setze zwischen die beiden Angaben das passende Zeichen.

Setze zwischen die beiden Angaben das passende Zeichen: Klick schaltet ? → < → = → > weiter. Mit der Tastatur: Tab zum Feld, dann <, = oder >.
Rumpfdurchläufe von für i von 2 bis 7Rumpfdurchläufe von für i von 1 bis 5
Rumpfdurchläufe von für i von 4 bis 9Rumpfdurchläufe von für i von 1 bis 6
Rumpfdurchläufe von für i von 1 bis 8Rumpfdurchläufe von für i von 0 bis 8
Rumpfdurchläufe von für i von 5 bis 5Rumpfdurchläufe von für i von 6 bis 5
Die Zählschleife läuft vom Startwert bis zur Obergrenze, beide eingeschlossen: bis − von + 1 Durchläufe. Ist die Obergrenze kleiner als der Startwert, läuft der Rumpf gar nicht.
Zähle die Werte, die i annimmt: Start und Ende gehören beide dazu.
Rechne bis − von + 1. Ist der Startwert größer als die Obergrenze, ist das Ergebnis 0 und nicht negativ.