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Lauflängencodierung

Dreißig Übungen zu Anzahl-Wert-Paaren — codieren, decodieren, Bitbreiten und Grenzen.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen zum Klicken, Zuordnen, Rechnen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt sofort Rückmeldung; wenn Sie nicht weiterkommen, helfen die gestuften Tipps.

A1
Eine Zeile codieren
AFB I

Eine Zeile einer Schwarz-Weiß-Grafik lautet SSSWWWWWWSS. Geben Sie die Lauflängencodierung als Anzahl-Wert-Paare ohne Leerzeichen an.

Tragen Sie die Bitfolge ohne Leerzeichen ein — Enter prüft direkt.
Drei Läufe: 3 S, 6 W, 2 S. Kontrolle: 3 + 6 + 2 = 11 Pixel.
Ansatz: Zählen Sie jeden Block gleicher Zeichen.
Weiter: Format: Anzahl, dann Wert — z. B. 3S.
A2
Das Bild beim Empfänger
AFB II

Ein Sender codiert das Bild links Zeile für Zeile, zum Beispiel die erste Zeile als 6S1W. Der Empfänger liest jedoch bei jeder Zeile die Paare von hinten nach vorn. Zeichnen Sie das Bild, das beim Empfänger entsteht.

Wählen Sie unten die Farbe und klicken (oder ziehen) Sie über die Kästchen auf dem Schirm — ein zweiter Klick mit derselben Farbe löscht. Tastatur: Tab in das Schirm-Raster, Pfeiltasten wandern, Enter färbt, 1 wählt die Farbe, Entf löscht.
Liest der Empfänger die Paare einer Zeile rückwärts, steht der letzte Lauf vorn: aus 6S1W wird 1W6S. Die Läufe selbst bleiben unverändert, nur ihre Reihenfolge kehrt sich um. Das Bild erscheint deshalb seitenverkehrt.
Decodieren Sie die erste Zeile des Empfängers: Welches Paar steht dort zuerst, wenn von hinten nach vorn gelesen wird?
Jede Zeile wird für sich umgedreht: Die Zeilen bleiben an ihrem Platz, nur die Pixel innerhalb jeder Zeile stehen rückwärts.
A3
Farbbild mit Läufen
AFB IIMix
Erläutern Sie den Speicherbedarf eines Farbbildes mit und ohne Lauflängencodierung: Wählen Sie in jedem Menü den passenden Eintrag.
Wählen Sie in jedem Menü den passenden Eintrag und prüfen Sie dann.

Ein Farbbild hat 4 Zeilen mit je 8 Pixeln, jedes Pixel braucht 24 Bit (RGB). Das Bild belegt .

Die Lauflängencodierung speichert je Lauf die Anzahl mit 4 Bit und die Farbe mit 24 Bit. Ein Paar braucht also .

Hat das Bild 6 Läufe, braucht der Code und ist damit als das Bild.

Das Bild belegt Breite · Höhe · Farbtiefe = 8 · 4 · 24 = 768 Bit. Ein Paar kostet 4 + 24 = 28 Bit, sechs Läufe also 168 Bit. Der Code ist deutlich kürzer, denn jetzt steht die lange Farbangabe nur noch je Lauf statt je Pixel im Speicher.
Das Bild belegt Breite mal Höhe mal Farbtiefe, hier mit 24 Bit je Pixel. Ein Paar besteht aus Anzahl und Farbe.
Code = Läufe · Bit je Paar. Vergleichen Sie diesen Wert mit dem Speicherbedarf des ganzen Bildes in Bit.