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Der Kellerautomat

Ein Automat mit Mittelzeichen und ein Stumpfgleis am Prellbock — beides arbeitet nach „last in, first out“.

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Ein Automat mit Mittelzeichen

13 BEAFB I–II

Gegeben ist der Kellerautomat P mit dem Eingabealphabet \(\Sigma=\{a,\,b,\,c\}\) und dem Kelleralphabet \(\Gamma=\{\texttt{A},\,\#\}\).

Kellerautomat P
z0z1z2(#,a):A#(A,a):AA(#,c):#(A,c):A(A,b):ε(#,ε):#
  1. Stellen Sie den Lauf von P für das Wort aacbb als Folge von Konfigurationen (Zustand, Resteingabe, Kellerinhalt) dar. (3 BE)
  2. Überprüfen Sie, welche der Wörter c, aacb, cb von P akzeptiert werden. (3 BE)
  3. Beschreiben Sie die von P erkannte Sprache in Mengenschreibweise und in Worten. (3 BE)
  4. Erläutern Sie, welche Aufgabe der Keller in P übernimmt und warum kein DEA diese Sprache erkennen kann. (4 BE)

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Beginnen Sie mit (z0, aacbb, #). Suchen Sie in jedem Schritt den Übergang zum obersten Kellerzeichen und zum nächsten Zeichen; notieren Sie den Keller mit dem obersten Zeichen links.
Hinweis zu Aufgabe b)
Akzeptiert ist ein Wort nur, wenn es vollständig gelesen ist und P dann in z2 steht. Achten Sie darauf, was oben liegt, wenn das nächste b kommt.
Hinweis zu Aufgabe c)
Was passiert vor dem c, was danach? Wie hängen die Anzahlen der a und der b zusammen?
Hinweis zu Aufgabe d)
Wofür steht jedes A im Keller? Übertragen Sie die Schubfach-Idee aus 9.2.2 auf die Vorgeschichten \(a^0, a^1, \dots, a^k\).