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Formale und natürliche Sprache

Dreißig Übungen zu Alphabeten, Wörtern und Sprachen — und zu Sätzen, die korrekt gebaut und trotzdem sinnlos sind.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen zum Klicken, Zuordnen, Nachverfolgen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt sofort Rückmeldung; wenn Sie nicht weiterkommen, helfen die gestuften Tipps.

A1
Natürlich oder formal?
AFB I

Ordnen Sie jede Sprache zu.

Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb — oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1natürliche Sprache
2formale Sprache
Natürliche Sprachen sind gewachsen — auch Latein und Gebärdensprachen, obwohl man sie lernen muss. Formale Sprachen sind künstlich festgelegt: Bei Java, SQL, hh:mm oder IBAN entscheiden exakte Regeln, ob eine Zeichenfolge dazugehört. Typischer Fehler: „schwer zu lernen“ mit „formal“ gleichsetzen.
Ansatz: Ist die Sprache historisch entstanden oder wurde sie für einen Zweck festgelegt?
Weiter: Bei formalen Sprachen gibt es exakte Regeln, die jedes Wort eindeutig einordnen.
A2
Stimmt das? — Grundbegriffe
AFB I

Nennen Sie zu jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann starten Sie die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

ε ist der häufigste Stolperstein: Es ist ein Wort, kein Zeichen — und eine Sprache, die nur ε enthält, ist nicht leer.
Ansatz: Unterscheiden Sie Zeichen, Wort und Sprache.
Weiter: Eine Menge mit einem Element ist nicht leer — auch wenn das Element „leer“ heißt.
A3
Begriffe am Beispiel
AFB I

Über dem Alphabet {0, 1, 2} ist 2012 ein Wort. Geben Sie zu jedem Begriff ein passendes Beispiel an, indem Sie beide verbinden.

Ansatz: Welche Einträge sind Mengen, welche einzelne Wörter?
Weiter: Das Präfix steht am Anfang des Worts, das Suffix am Ende.