MINT üben

Formale und natürliche Sprache

Kennzeichen, die ein Parkhaus lesen kann, und Passwortregeln, die weniger bringen, als sie versprechen.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Kfz-Kennzeichen

13 BEAFB I–II

Ein Parkhaus erfasst Kennzeichen automatisch. Vereinfacht gilt: Ein Kennzeichen besteht aus 1 bis 3 Großbuchstaben (Unterscheidungszeichen), einem Bindestrich, 1 bis 2 Großbuchstaben, einem Leerzeichen ␣ und 1 bis 4 Ziffern, wobei die erste Ziffer keine 0 ist. Umlaute kommen nicht vor.

  1. Geben Sie das Alphabet Σ der Kennzeichen an und entscheiden Sie für H-AB␣123, HAN-X␣7, H-AB␣0123 und HANNO-A␣1, ob sie zur Sprache gehören. (3 BE)
  2. Das Kennzeichen XYQ-AB␣1 wird vom System angenommen, obwohl es keinen Landkreis mit dem Kürzel XYQ gibt. Erläutern Sie diesen Befund mit den Begriffen Syntax und Semantik. (3 BE)
  3. Berechnen Sie, wie viele syntaktisch korrekte Kennzeichen es mit dem Unterscheidungszeichen H, genau zwei weiteren Buchstaben und genau drei Ziffern gibt. (4 BE)
  4. Begründen Sie, warum die Regeln für Kennzeichen formal und nicht in Alltagssprache festgelegt werden sollten. (3 BE)

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Welche Zeichen können überhaupt vorkommen? Prüfen Sie dann jeden Teil des Kennzeichens einzeln.
Hinweis zu Aufgabe b)
Was prüft das System, was prüft es nicht?
Hinweis zu Aufgabe c)
Zählen Sie die Möglichkeiten je Stelle und multiplizieren Sie. Denken Sie an die erste Ziffer.
Hinweis zu Aufgabe d)
Stellen Sie sich vor, zwei Hersteller programmieren Kennzeichen-Scanner nach einer Beschreibung in Alltagssprache.