MINT üben

Wie Sprachen entstanden

Dreißig Übungen zur Geschichte der Programmiersprachen — von der Bitfolge über Assembler bis zu den Sprachen von heute.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — du klickst, ziehst, ordnest, rechnest und knobelst. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln, bei Trick steckt eine Falle drin. Fährst du über ein unterstrichenes Arbeitswort, siehst du, was es genau von dir verlangt.

A1
Je höher, desto …
AFB II

Erläutere die Zusammenhänge zwischen den Sprachebenen, indem du in jedem Satz die farbigen Wörter richtig einstellst.

Klicke auf die farbig hinterlegten Wörter: Jeder Klick schaltet zur nächsten Möglichkeit weiter. Stelle jeden Satz so ein, dass er fachlich stimmt. Tastatur: Tab zum Wort, Enter oder ↑/↓ schaltet um.

Je die Sprachebene, desto ist sie von der Hardware entfernt.

Eine Zeile Assembler ergibt , eine Zeile Hochsprache .

Maschinensprache läuft nur auf , ein Hochsprachen-Quelltext lässt sich für übersetzen.

Je höher die Ebene, desto mehr Arbeit übernimmt der Übersetzer. Darum ergibt eine Hochsprachenzeile viele Maschinenbefehle und der Quelltext bleibt unabhängig vom Prozessor, während Maschinencode an eine Familie gebunden ist.
Ansatz: Lies den Satz in beiden Richtungen: Was folgt aus „höher“, was aus „niedriger“?
Weiter: Im ersten Satz gibt es zwei richtige Einstellungen, in den beiden anderen nur eine.
A2
Was passt nicht dazu?
AFB II

Begründe in jeder Gruppe, welche Karte nicht zu den anderen passt, und klicke sie an.

In jeder Gruppe passt genau eine Karte nicht zu den anderen. Klicke dieses „Kuckucksei“ an und prüfe dann. Mit der Tastatur: Tab zur Gruppe, ←/→ wandern, Enter wählt.
Welche Zeile ist kein Assembler?

Welche Sprache gehört nicht zur Familie C → C++ → Java → C#?

Welche Aussage über Hochsprachen passt nicht?

Welche Sprache passt nicht zu den Web-Sprachen der 1990er-Jahre?

In jeder Gruppe fällt eine Karte aus der Reihe: eine Hochsprachenzeile unter Assemblerzeilen, eine Sprache aus einer anderen Linie, eine falsche Eigenschaft und eine Sprache aus einer anderen Zeit.
Ansatz: Prüfe in jeder Gruppe zuerst, was drei der vier Karten gemeinsam haben.
Weiter: Denke an die Jahreszahlen: Welche Sprache gehört zu einer ganz anderen Zeit?
A3
Sprachen auf dem Jahrzehnte-Strahl
AFB I

Zeichne auf dem Zeitstrahl ein, in welchem Jahrzehnt die Sprachen erschienen sind.

Ziehe jede Karte am Griff ⠿ auf den Zeitstrahl — sie rastet an der nächsten Marke ein. Ohne Ziehen: Karte antippen, dann auf den Zeitstrahl tippen. Tastatur: Enter nimmt die Karte, ←/→ (oder ↑/↓) springt von Marke zu Marke, Enter setzt, Entf legt zurück.
Die Jahreszahlen bestimmen das Jahrzehnt: 1957 liegt in den 1950ern, 1972 in den 1970ern, 1985 in den 1980ern, 1995 in den 1990ern, 2000 in den 2000ern und 2015 in den 2010ern. Die 1960er bleiben ohne Karte.
Ansatz: Streiche von der Jahreszahl die letzte Ziffer: Daraus ergibt sich das Jahrzehnt.
Weiter: Ein Jahr wie 2000 gehört schon zu den 2000ern, nicht zu den 1990ern.