MINT üben

Chancen und Risiken

Eine Schulumfrage zeigt, wie viele Cybermobbing nur mit ansehen, und KI-gefälschte Videos einer Mitschülerin stellen eine Jahrgangsgruppe vor die Frage, was zu tun ist.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Die Umfrage der SV

AFB I–II

Die Schülervertretung eines Gymnasiums hat 240 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 anonym befragt: „Welche Erfahrung mit Cybermobbing trifft im letzten Schuljahr am ehesten auf dich zu?“ Jede Person durfte genau eine Antwort ankreuzen. Das Ergebnis zeigt das Diagramm.

Die SV möchte nun ein Projekt für das nächste Schuljahr planen und überlegt, an welche Gruppe es sich vor allem richten soll.

Erfahrungen mit Cybermobbing (240 Befragte)
04080120Anzahl der Befragten18Selbstbetroffen96Zugeschaut(Bystander)12Selbstbeteiligt114Nichtsdavon
„Selbst beteiligt“ bedeutet: selbst beleidigt, bloßgestellt oder ausgegrenzt.
  1. Lesen Sie ab, wie viele Befragte Cybermobbing als Zuschauende erlebt haben.
  2. Ermitteln Sie die Anteile aller vier Gruppen in Prozent sowie, wie viele Zuschauende auf eine betroffene Person kommen.
  3. Begründen Sie, warum sich das Projekt der SV vor allem an die Zuschauenden richten sollte.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Zuschauende heißen im Fachbegriff Bystander.„Ablesen“ heißt: den Wert direkt aus dem Diagramm entnehmen, ohne zu rechnen.
Hinweis zu Aufgabe b)
Anteil = Gruppengröße : 240. Zur Kontrolle: Die vier Anteile müssen zusammen 100 % ergeben. Für den zweiten Teil teilst du die Zahl der Zuschauenden durch die Zahl der Betroffenen.
Hinweis zu Aufgabe c)
Nutze zwei Arten von Argumenten: eines aus den Zahlen und eines aus dem, was der Erklärtext über das Schweigen und über einen einzigen widersprechenden Kommentar sagt.