MINT üben

Maus und Trackpad

Dreißig Übungen zu Maus und Trackpad — relativ oder absolut, Bildvergleich, dpi und Abtastrate.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — du klickst, ziehst, ordnest, rechnest und knobelst. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln, bei Trick steckt eine Falle drin. Fährst du über ein unterstrichenes Arbeitswort, siehst du, was es genau von dir verlangt.

A1
Was passt nicht?
AFB I

Gib in jeder Gruppe an, welcher Begriff nicht dazugehört: Klicke ihn an, die Begründung erscheint nach dem Prüfen.

In jeder Gruppe passt genau eine Karte nicht zu den anderen. Klicke dieses „Kuckucksei“ an und prüfe dann. Mit der Tastatur: Tab zur Gruppe, ←/→ wandern, Enter wählt.
Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Relativ und absolut, Maus und Trackpad, Bauteil und Einheit: Wer diese Begriffe trennt, versteht jede Angabe in einem Datenblatt besser.
Welcher Begriff passt zu einer anderen Sorte als die übrigen drei?
Frage dich in der ersten Gruppe: Meldet das Gerät eine Veränderung oder eine Stelle?
A2
Trickaufgabe: Der Zeiger bleibt kurz stehen
AFB III

Jonas beschwert sich: Wenn er die Maus beim Spielen ganz schnell herumreißt, bleibt der Zeiger für einen Moment stehen und springt dann weiter. Beim normalen Arbeiten passiert das nie. Die Maus ist neu, das Kabel fest, der Treiber aktuell. Zeige Schritt für Schritt, was die Ursache ist.

Spiele den Ablauf Schritt für Schritt durch: Was passiert als Nächstes? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Der Fall ist deshalb knifflig, weil die naheliegende Vermutung — „die Maus ist zu langsam“ — fast richtig ist, aber die falsche Größe meint. Nicht die Meldungen pro Sekunde sind das Problem, sondern die maximal messbare Geschwindigkeit des Bildvergleichs. Interessant ist die zweite Lösung: Mehr dpi hilft, weil Jonas dann für dieselbe Zeigerstrecke die Maus nicht mehr so weit und hektisch reißen muss.
    Frage dich: Was braucht der Sensor, damit er eine Bewegung erkennt? Zwei Bilder müssen etwas gemeinsam haben.
    Nicht die Zahl der Meldungen pro Sekunde ist das Problem, sondern die größte Geschwindigkeit, bei der sich zwei Bilder noch überlappen.
    A3
    Zwei Bilder im Vergleich
    AFB I

    Bestimme, bei welchem Bilderpaar der Sensor eine Bewegung erkennen kann. Oben steht jeweils Bild n, unten Bild n+1, die blauen Punkte sind Schattenmuster.

    Klicke die passende Karte an und prüfe dann. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter auswählen.
    Bei A erscheinen drei Punkte in beiden Bildern, nur weiter links: Der Sensor erkennt die Verschiebung. Bei B gibt es keinen gemeinsamen Punkt, der Sensor verliert die Spur. Bei C sind beide Bilder gleich — es gab keine Bewegung.
    Der Sensor braucht Punkte, die er in beiden Bildern wiederfindet.
    Prüfe jedes Paar: Gibt es gemeinsame Punkte? Und stehen sie an einer anderen Stelle als vorher?