MINT üben

KI im Alltag und Ethik

Übungen zu KI im Alltag und Ethik — Empfehlungen, Verzerrung, Halluzination und die Frage, wer Verantwortung trägt.

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Übungsaufgaben

Dreißig Übungen in gemischter Reihenfolge — du klickst, ziehst, ordnest, rechnest und knobelst. Jede Übung gibt dir sofort eine Rückmeldung, und zu jeder Aufgabe gibt es zwei gestufte Tipps: Der erste zeigt die Richtung, der zweite den entscheidenden Schritt. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Aufgaben mit dem Chip Mix verbinden Wissen aus früheren Unterkapiteln, bei Trick steckt eine Falle drin. Fährst du über ein unterstrichenes Arbeitswort, siehst du, was es genau von dir verlangt.

A1
Spiegeln für mehr Beispiele
AFB I

Zeichne das gespiegelte Bild: Ein Team hat zu wenige Fotos von Katzen, die nach links schauen, und erzeugt neue Trainingsbilder, indem es vorhandene Bilder links-rechts spiegelt.

Male rechts das Bild so, wie es im Spiegel aussehen würde: Wähle eine Farbe und klicke die Kästchen an. Mit der Tastatur: Tab ins Raster, Pfeiltasten wandern, Enter färbt.
Beim Spiegeln wird jede Zeile von hinten nach vorn gelesen: Ohren, Gesicht und Schwanz tauschen die Seite. So entsteht aus einem Foto ein zweites Beispiel, und die Trainingsdaten werden vielfältiger.
Beim Spiegeln wird links zu rechts: Lies jede Zeile des Originals von hinten nach vorn.
Oben und unten bleiben, wie sie sind — nur links und rechts werden vertauscht.
A2
Darf das Programm allein entscheiden?
AFB II

Ermittle mit der Zustandstabelle, wann eine Entscheidung rein automatisch fallen darf: Das geht, wenn die Folgen gering sind oder ein Mensch mitprüft. Sind die Folgen erheblich und prüft niemand mit, ist es nicht erlaubt.

Setze für jede Zeile die Ausgänge: Klick auf ein Feld schaltet ? → Zustand 1 → Zustand 2 … weiter. Tastatur: Enter/Leertaste schaltet, Pfeiltasten wandern durch die Tabelle.
FolgenMensch prüft mitRein automatisch erlaubt?
geringnein
geringja
erheblichnein
erheblichja
Nur die dritte Zeile ist verboten: erhebliche Folgen und keine menschliche Prüfung. Das ist die Grundidee von Artikel 22 der DSGVO: Niemand muss eine folgenreiche, rein maschinelle Entscheidung hinnehmen.
Gehe die vier Zeilen einzeln durch und wende die Regel an.
Erlaubt ist, wenn mindestens eine der beiden Bedingungen erfüllt ist: geringe Folgen oder menschliche Prüfung.
A3
Der Sprachassistent hört zu
AFB IIMix

Leite her, wie viele Daten entstehen, wenn ein Sprachassistent einen ganzen Tag lang Audio aufnähme. Eine Minute Sprache braucht etwa 1 MB.

Trage alle Werte ein. Enter prüft, ↑/↓ wechseln das Feld.
24 h · 60 min = 1 440 min. 1 440 · 1 MB = 1 440 MB = 1,44 GB. Je mehr ein Gerät aufnimmt, desto mehr personenbezogene Daten können entstehen — Stimme gehört dazu.
Rechne den Tag in Minuten um: 24 Stunden mal 60.
Mit 1 GB = 1 000 MB kommst du von MB auf GB.