MINT üben

Internet der Dinge (IoT)

Ein smarter Briefkasten und zwei Angebote für smarte Türschlösser: Bausteine benennen, Datenmengen und Kosten bestimmen und Sicherheitsrisiken abwägen.

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Post ist da!

AFB I–II

Herr Kaya hat einen smarten Briefkasten. Ein Sensor an der Einwurfklappe bemerkt, wenn sie sich öffnet. Ein Mikrocontroller im Briefkasten prüft, ob die Klappe länger als eine Sekunde offen war — nur dann schickt das Funkmodul eine Meldung über das WLAN an den Router im Haus. Von dort gelangt sie an einen Server des Herstellers, der eine Nachricht an die App auf Herrn Kayas Handy schickt.

Zusätzlich sendet der Briefkasten jede Stunde eine kurze Statusmeldung („Batterie ok“). Jede Meldung ist 200 Byte groß. Im Schnitt wird dreimal am Tag Post eingeworfen.

Der Weg einer Meldung
BriefkastenKlappensensorMikrocontrollerFunkmodulRouterim HausServerdes HerstellersAppauf dem HandyWLANInternetInternet
Auch wenn das Handy im selben Haus liegt, nimmt die Meldung diesen Weg.
  1. Geben Sie die Bausteine des Internets der Dinge an, die in dieser Anlage vorkommen, jeweils mit ihrer Aufgabe.
  2. Bestimmen Sie die Datenmenge, die der Briefkasten in einem Monat mit 30 Tagen verschickt.
  3. Begründen Sie, warum Herr Kaya keine Nachricht erhält, wenn der Server des Herstellers ausfällt — auch wenn er zu Hause im selben WLAN sitzt.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Fünf Fachbegriffe passen: drei stecken im Briefkasten, zwei liegen außerhalb. Welcher Baustein ist hier der Router?
Hinweis zu Aufgabe b)
Zählen Sie zuerst die Meldungen pro Tag: Statusmeldungen plus Postmeldungen.
Hinweis zu Aufgabe c)
Verfolgen Sie in der Abbildung, an welcher Stelle die Nachricht an das Handy tatsächlich entsteht.