Tropfen für Tropfen zur Konzentration: Ablauf, Rechnung und die Fehler, die sich einschleichen.
Ihr Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1
Übungsaufgaben
Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.
A1
Richtig titrieren
AFB I
Geben Sie alle Handgriffe an, die beim Titrieren richtig sind. Markieren Sie alle zutreffenden Handgriffe.
Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Richtig: tropfenweise vor dem Umschlag, ständiges Umschwenken, Ablesen auf Augenhöhe. Falsch: Übertitrieren vergrößert V, der Anfangsstand muss immer notiert werden, und das Probevolumen verlangt eine Vollpipette. Typischer Fehler: „sicherheitshalber“ weiterzutitrieren.
Denken Sie an Genauigkeit des Verbrauchs und des Probevolumens.
Richtig sind die ersten drei Handgriffe.
A2
Trickaufgabe: Schwefelsäure
TrickAFB III
10,0 mL Schwefelsäure (\(c = 0{,}050\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) werden mit Natronlauge (\(c = 0{,}100\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) titriert, bis beide Protonen neutralisiert sind. Schätzen Sie den Verbrauch an Natronlauge ab.
Schieben Sie den Regler auf Ihre Antwort — Pfeiltasten bewegen ihn schrittweise. Nach dem Prüfen sehen Sie den Trefferbereich.
0 mL20 mL
\(n(\ce{H2SO4}) = 0{,}50\,\mathrm{mmol}\), zwei Protonen → \(n(\ce{OH-}) = 1{,}0\,\mathrm{mmol}\) → \(V = 10{,}0\,\mathrm{mL}\). Die Falle: Mit „c · V = c · V“ käme man auf 5,0 mL — der Faktor 2 der zweiprotonigen Säure fehlt dann.
Wie viele Hydroxid-Ionen braucht ein Schwefelsäure-Molekül?
\(n(\ce{OH-}) = 2\cdot n(\ce{H2SO4})\).
A3
Term für verdünnte Proben
AFB III
Entwickeln Sie einen Term für die Konzentration der unverdünnten Probe: Von der Probe werden \(p\) mL mit einer Vollpipette in einen Messkolben gegeben und auf \(k\) mL aufgefüllt. Davon werden \(a\) mL entnommen und mit Natronlauge der Konzentration \(c\) titriert (Verbrauch \(v\)); die Säure ist einprotonig.
Geben Sie den Term ein. Enter prüft ebenfalls.
Konzentration im Kolben: c·v/a. Beim Verdünnen wurden p mL auf k mL aufgefüllt; das Original ist um den Faktor k/p konzentrierter: c(Probe) = c·v·k / (a·p). Probe: c = 0,1; v = 16; a = 20; k = 100; p = 10 → 0,80 mol/L. Typischer Fehler: den Verdünnungsfaktor k/p zu vergessen oder umzukehren.
Berechnen Sie erst die Konzentration in der entnommenen Portion.