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Indikatoren bei Titrationen

Rotkohl in der Küche und Milchsäure im Labor: Wann eine Farbe den Endpunkt verrät.

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Rotkohl als Indikator

AFB I–II

Rotkohlsaft enthält Anthocyane — Farbstoffe, die ähnlich wie Indikatorsäuren ihre Form und damit ihre Farbe mit dem pH-Wert ändern (M1). In einer Küche werden Proben mit Rotkohlsaft versetzt (M2).

M1Farben von Rotkohlsaft
pH-Bereich1–34–678–910–1213–14
Farbe von Rotkohlsaftrotviolettblauviolettblaugrüngelb
M2Beobachtungen
ProbeFarbe mit Rotkohlsaft
Essigreinigerrot
Natron-Lösung (Natriumhydrogencarbonat)blau
Seifenlaugegrün
Abflussreiniger-Lösunggelb
  1. Beschreiben Sie die Wirkungsweise eines Säure-Base-Indikators mithilfe einer allgemeinen Gleichung.
  2. Ordnen Sie den Proben aus M2 pH-Bereiche zu.
  3. Begründen Sie, weshalb Rotkohlsaft für die Endpunktbestimmung einer Titration kaum geeignet ist.
  4. Vergleichen Sie Rotkohlsaft mit Bromthymolblau (6,0–7,6, gelb → blau) hinsichtlich ihrer Verwendung.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Indikatorsäure HInd, Base \(\ce{Ind-}\), zwei Farben.
Hinweis zu Aufgabe b)
Lesen Sie M1 zu jeder Farbe ab.
Hinweis zu Aufgabe c)
Wie viele Farbwechsel zeigt Rotkohlsaft, und wie scharf sind sie?Begründen: auf Regeln zurückführen.
Hinweis zu Aufgabe d)
Denken Sie an „grobe pH-Bestimmung“ gegenüber „scharfer Umschlag“.