MINT üben

Das Brønsted-Konzept

Wer gibt das Proton ab, wer nimmt es auf? 30 Übungen, in denen jedes Teilchen seine Rolle zeigen muss.

Ihr Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Stimmt das?
AFB I

Geben Sie an, ob die Aussagen zum Brönsted-Konzept zutreffen.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann starten Sie die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Das Brönsted-Konzept beschreibt Rollen in einer Reaktion, keine festen Stoffeigenschaften — und es geht immer um Protonen, nie um ganze H-Atome.
Denken Sie an die Definition: Protonendonator und Protonenakzeptor.
Zwei Aussagen stimmen, drei nicht.
A2
Bromwasserstoff in Wasser
AFB I

Beschreiben Sie den Ablauf der Reaktion von Bromwasserstoff HBr mit Wasser, indem Sie die vier Schritte in die richtige Reihenfolge bringen.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1 Ein HBr-Molekül trifft auf ein Wassermolekül.
2 Das H⁺ geht auf ein freies Elektronenpaar des O-Atoms über.
3 Das Bindungselektronenpaar der H–Br-Bindung bleibt beim Br-Atom zurück.
4 Ein Br⁻-Ion und ein H₃O⁺-Ion liegen vor.
Zuerst treffen die Teilchen aufeinander, dann wandert das Proton zum freien Elektronenpaar der Base. Das Bindungselektronenpaar bleibt bei der entstehenden Base Br⁻. Zum Schluss liegen H₃O⁺ und Br⁻ vor. Typischer Fehler: das Elektronenpaar mit dem Proton wandern zu lassen.
Beginnen Sie mit dem Zusammentreffen der Teilchen und enden Sie mit den Produkten.
Treffen → Protonenübergang → Elektronenpaar bleibt zurück → Ionen liegen vor.
A3
Mix: Protolysegleichgewicht stören
AFB IIMix

Vermuten Sie, wie sich das unten gezeigte Protolysegleichgewicht bei den genannten Eingriffen verschiebt. Ordnen Sie jeden Eingriff dem passenden Bereich zu.

\(\ce{NH3 + H2O <=> NH4+ + OH-}\)

Ordnen Sie jede Karte einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 Verschiebung nach rechts
2 keine Verschiebung
3 Verschiebung nach links
Nach Le Chatelier weicht das Gleichgewicht einer Störung aus: Fehlende OH⁻-Ionen (HCl) oder mehr NH₃ → nach rechts; zusätzliches OH⁻ oder NH₄⁺ → nach links. Na⁺ und Cl⁻ nehmen nicht an der Protolyse teil, und ein Katalysator beschleunigt beide Richtungen gleich. Typischer Fehler: Natriumchlorid als „Störung“ zu werten.
Überlegen Sie, ob der Eingriff einen Stoff des Gleichgewichts zugibt oder entfernt.
Zugabe auf der rechten Seite → nach links; Entzug oder Zugabe links → nach rechts; Spektatoren und Katalysator → keine Verschiebung.