Ester benennen, markierte Atome verfolgen, Gleichgewichte steuern — rund um die Esterbildung.
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Übungsaufgaben
Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.
A1
Welche Skelettformel passt?
AFB IITrick
Interpretieren Sie den Namen Butansäureethylester: Welche Skelettformel gehört dazu? Jeder Knick und jedes Ende ohne Beschriftung ist ein C-Atom, die H-Atome sind weggelassen.
Klicken Sie die passende Karte an und prüfen Sie dann. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter auswählen.
Butansäureethylester besteht aus dem Säureteil mit vier C-Atomen (einschließlich der C=O-Gruppe) und einem Ethylrest am Brücken-O-Atom (Formel A). B ist Ethansäurebutylester (Säure und Alkanol vertauscht), C ist die freie Butansäure, D Propansäurepropylester. Typischer Fehler: Säure- und Alkoholteil des Namens zu vertauschen.
Der Säurename steht vorn und bestimmt den Teil mit der C=O-Gruppe.
Vier C-Atome auf der Säureseite, zwei auf der Alkanolseite: Formel A.
A2
Ausbeute Schritt für Schritt
AFB II
Untersuchen Sie, wie viel Ester entsteht, wenn 6,00 g Ethansäure (\(M = 60{,}05\ \mathrm{g\,mol^{-1}}\)) mit überschüssigem Ethanol zu Ethansäureethylester (\(M = 88{,}10\ \mathrm{g\,mol^{-1}}\)) mit 70 % Ausbeute reagieren. Wählen Sie jeweils die richtige Karte.
Spielen Sie den Rechenweg Schritt für Schritt durch: Was passiert als Nächstes? Nur die richtige Karte bringt Sie weiter.
Aus 0,0999 mol Säure ergäben sich theoretisch 8,80 g Ester; bei 70 % Ausbeute sind es 6,16 g. Typischer Fehler: die Ausbeute durch den Dezimalwert zu teilen oder 0,70 g abzuziehen.
Gehen Sie von der Masse zur Stoffmenge, dann zur Masse des Esters, zuletzt zur Ausbeute.
n = 0,0999 mol · m(100 %) = 8,80 g · m(70 %) = 6,16 g.
A3
Welcher Ester entsteht?
AFB I
Ordnen Sie jedem Edukt-Paar den entstehenden Ester zu.
Klicken Sie links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Der Name folgt dem Bauplan: Säurename + Alkylrest des Alkanols + „ester“.
Erster Namensteil: die Säure, zweiter: der Rest des Alkohols.